Zwei Sterne für Akrobaten und Seilspringer

Alexanderschule erhält zum zweiten Mal Landesauszeichnung "Sportfreundliche Schule"

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Eine echte Zwei-Sterne-Schule ist seit Montag (11. März) die Alexanderschule Wallenhorst. Denn an diesem Tag erhielt sie die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“ des Landes Niedersachsen – zum zweiten Mal nach 2010, was zwei Sterne auf dem entsprechenden Schild verdeutlichen.
Neben dem Schild überreichten Regierungsschuldirektor Norbert Szczepanek und Fachberater Wolfgang Orth von der Landesschulbehörde Schulleiter Thomas Behning eine Urkunde. Mit Titel und Schild darf sich die Alexanderschule nun für weitere drei Jahre schmücken.

„Dass die Alexanderschule die Auszeichnung zum zweiten Mal erhält, ist ein Zeichen für Nachhaltigkeit“, betonte Szczepanek. Er wünsche sich, dass diese Nachhaltigkeit auf bei den Schülerinnen und Schülern wirke, indem Sport über die Schule hinaus Teil ihres Lebens bleibe.

Bei der Übergabe, an der die Schulgemeinschaft und Gäste teilnahmen, macht Szczepanek ebenfalls deutlich, dass für den Titel „Sportfreundliche Schule“ viele Voraussetzungen zu erfüllen seien. Dazu zählen die Zusammenarbeit mit professionellen Kooperationspartnern bei der Gestaltung des Ganztagsprogramms, engagierte Schülerinnen und Schüler, Prävention, das schulische Ernährungskonzept sowie Gesundheitserziehung.

Szczepaneks Lob galt außerdem der Gemeinde Wallenhorst als Schulträger. Sie biete unter anderem mit der Gymnastikhalle sowie der Sport- und Freizeitfläche sehr gute Rahmenbedingungen.

Diese Anerkennung freute natürlich besonders Bürgermeister Ulrich Belde. Er gab den Dank weiter an die Kooperationspartner der Schule wie den VfL Osnabrück, die Tanzschule Hull und den TSV Wallenhorst.

Die so Gelobten zeigten denn auch gleich, was sie mit den Kindern und Jugendlichen alles erarbeitet haben. Die Hip-Hop-AG, die im Februar unter Leitung von Meike Wewering von der Tanzschule Hull gegründet wurde, präsentierte ihr Warm up sowie eine kurze Showeinlage. In ihr Finale zu „Gangnam Style“ bezogen die Mädchen dann auch mehr oder weniger Freiwillige aus dem Publikum ein.

Ausschnitte aus ihrer Technikschule führten einige Jungen aus der Fußball-AG vor. Sie hatten diese unter Leitung von Niklas Bertram vom Leistungszentrum des VfL Osnabrück erarbeitet.

Neben dem Ganztagsprogramm, in dem unter anderem diese beiden AGs laufen, findet der Sport natürlich wesentlich im Unterricht statt. Dass die Alexanderschule auch dort beachtliche Vielfalt bietet, demonstrierten einige Gruppen unter Federführung von Katharina Redders, der Fachleiterin Sport. Während die Klasse 7b Sportakrobatik und die Klasse 9a Ropeskipping vorführte, zeigte die Klasse 10a mit Flag Football eine den meisten Zuschauern noch unbekannte Sportart.

Welchen Stellenwert der Sport an der Alexanderschule auch in der Vergangenheit schon hatte, belegte der ehemalige Fachleiter Peter Papke anhand einiger Zahlen. In den 70-er Jahren hätten demnach bis zu 655 Schülerinnen und Schüler an den Bundesjugendspielen teilgenommen. Die ab 1978 geführten Bestenlisten in der Leichtathletik zeugten von „tollen Leistungen“ sowohl der Mädchen als auch der Jungen in den einzelnen Disziplinen.

Erfolgreich war die Schule auch im Fußball, belegt durch einen niedersachsenweit erreichten dritten Platz und mehrere Kreistitel. Im Badminton war die Schule Bezirksvizemeister – viele Erfolge in der Vergangenheit, die den Grundstock dafür legen, dass Sport an der Alexanderschule auch künftig im wahrsten Sinne des Wortes viele(s) bewegt.