Zwei neue Riesen am Piesberg

Küsten-Mammutbäume ergänzen jetzt Arboretum

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Noch sind sie klein, aber in 500 Jahren werden sie unübersehbar und riesig sein: Im Arboretum am Piesberg wurden jetzt zwei Küsten-Mammutbäume gepflanzt. Diese Art war an diesem Standort bisher nicht vertreten.

Gespendet wurden die beiden Jungbäume, die erst gut vier Meter hoch sind, vom Gartencenter Münsterland. Marktleiter Jürgen Bäumer brachte zudem die Namensschilder mit. Der „Sequoia sempervirens" könne über 100 Meter hoch werden, betonte Wallenhorst Umweltbeauftragter Udo Stangier, der Jürgen Bäumer zu der doppelten Baumspende angestiftet hatte.

Im Vorjahr hatte das Gartencenter Münsterland bereits einen Berg-Mammutbaum gesponsert. Dieser wurde bei dieser Gelegenheit vermessen und hat aktuell eine Höhe von 33 Metern und einen Umfang von 6,60 Metern.
Daniela Barlag vom Fachdienst Umwelt der Stadt Osnabrück und Stadtrat Wolfgang Griesert sagten die weitere Pflege der Bäume durch den städtischen Servicebetrieb zu und lobten die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wallenhorst. Diese hatte sich unter anderem durch den Bau des Parkplatzes an der Straße „Am Quellengrund" engagiert.

Umgekehrt zeigte sich Udo Stangier erfreut, dass die Stadt Osnabrück in Wallenhorst so viel Engagement für das Arboretum zeigt. Zugleich äußerte er Ideen für weitere Baumpflanzungen in den folgenden Jahren: „Das Arboretum am Piesberg hat seinen Endzustand noch lange nicht erreicht". Das gilt übrigens auch für die beiden kleinen Küsten-Mammutbäume: Sie müssen noch über 100 Meter wachsen.


BU zu neue_mammutbäume.jpg, Ordner 20100828_piesberg_neue_mammutbäume: Das kleine Namensschild für die künftigen Riesen präsentieren (von links) Daniela Barlag, Jürgen Bäumer und Alfred Dietzel vom Servicebetrieb der Stadt, der die Pflege übernehmen wird.