Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Wallenhorster Johannisschüler erhalten Energieunterricht

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Fernseher, Toaster, Wasserkocher, Handy, Lampe – alles Geräte, die Strom benötigen. Doch wie kommt der in die Steckdose? Das ist nur eine der vielen Fragen, mit der sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Johannisschule in Wallenhorst am Montag (30. November) beschäftigten. Zur Seite stand ihnen Energieexpertin Franzis Brüse von der Deutschen Umwelt Aktion e.V., die den Kindern spannende Einblicke in die Welt der Energieerzeugung zeigte.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit RWE und der Deutschen Umwelt Aktion. Unterrichtsbesuche von Energieexperten wie Frau Brüse bereichern unseren Lehrplan“, erklärte Schulleiter Bernd Kellermann. RWE Deutschland unterstützt den Energieunterricht im Rahmen seiner Bildungsinitiative „3malE“.

Gespannt verfolgen die Kinder, wie Brüse eine kleine Dampfmaschine aufbaut. Dann dürfen sie Wasser einfüllen und Feuer unter den Kessel schieben. Langsam beginnt das Wasser zu kochen, der entstandene Wasserdampf treibt die Turbine an, der Generator wandelt die Bewegung in Strom um und eine Glühbirne leuchtet auf. „Cool, es leuchtet“, freuen sich die Kinder über das Experiment. Das Modell demonstriert anschaulich die Funktionsweise eines Kraftwerks.

Weitere kleine Kraftwerksmodelle zeigten außerdem, dass Strom auch aus Wind-, Sonnen- und Wasserkraft erzeugt werden kann. Insbesondere Solarenergie hat es den Schülern angetan, denn die Schule verfügt selbst über zwei Photovoltaikanlagen. „Der Strom wird direkt in der Zelle produziert. Es gibt keine Turbine und keinen Generator wie sonst üblich“, erklärte Brüse.

Auch der Klimawandel spielt in der Unterrichtseinheit eine große Rolle und gemeinsam wird besprochen, wie Energie eingespart werden kann. Zum Abschluss des Energieunterrichts zieht Brüse das Fazit: „Die Lösung für den Klimawandel besteht zum einen aus einem Energiemix verschiedener Energiearten und zum anderen aus einem sparsamen Umgang mit Energie.“