Vor dem Radweg anhalten

Stoppschilder am Pingelstrang-Kreisel aufgestellt

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Die seit Mitte November an der Straße „Am Pingelstrang“ aufgestellten Stoppschilder sind eine eher ungewöhnliche Beschilderung für einen Kreisverkehrsplatz. Denn ein solcher dient eigentlich dazu, den Verkehr flüssig zu gestalten. „In diesem Falle hält die Verkehrsschau es allerdings für erforderlich, eine Ausnahme zum Schutze des Radverkehrs zu machen“, erklärte Nicole Erben von der Gemeindeverwaltung. Zwar liege hier kein Unfallschwerpunkt im Sinne der polizeilichen Definition vor, das liege aber wohl daran, dass es selten zu so schweren Unfällen komme, zu denen die Polizei gerufen werde. Beobachtungen und Berichte von Betroffenen machten aber glaubhaft deutlich, dass hier Radfahrer – die von rechts kommen – von zügig einfahrenden Autofahrern übersehen würden, so Erben.

Schon seit Jahren werde am Radfahrerschutz gearbeitet. Zunächst durch Beschilderungen und Markierung, seit gut zwei Jahren auch mit einer Schwelle, um ein schnelles Einfahren in den Kreisverkehr zu verhindern. Weil all diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hätten, würden nun Autofahrer durch Stoppschilder zum Anhalten verpflichtet, erläuterte Erben die getroffenen Vorkehrungen. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass die Verkehrsteilnehmer sich an diese Anordnung halten und auf den Radverkehr achten mögen, damit der Kreisel nicht doch noch ein Unfallschwerpunkt werde.