Vom gnädigen Fräulein zur Karrierefrau

Projektgruppe der Alexanderschule arbeitete mit Kornelia Böert zusammen

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Weibliche Rollenbilder vom gnädigen Fräulein des frühen 20 Jahrhunderts über das Girlie bis hin zur Karrierefrau diskutierte die Projektgruppe „Girls, Girls, Girls“ der Alexanderschule Wallenhorst am Mittwoch (18. April) im Rathaus.
Mit den Schulsozialarbeiterinnen Bianca Keeve und Birte Loddeke waren fünf Mädchen zu Gast bei Kornelia Böert, der Beauftragten für Frauen, Familien und Senioren. In der Runde tauschten sie sich aus über Frauenbilder, an denen sich ihre Großmütter und Mütter orientiert hatten.

Diese verglichen sie mit den heutigen Vorstellungen und Ansprüchen und stellten fest, was sich verändert hat und wo noch Verbesserungsbedarf ist. Dabei kam unter anderem die Minijobfalle und die Altersarmut zur Sprache, in die vor allem Frauen geraten. Alle Themen wurden in der Runde mit Beispielen verdeutlicht.

Nach diesen Infos und dem Austausch darüber hinterfragten die Mädchen noch einmal die Berufswünsche, die sie zu Beginn des Projekts geäußert hatten. Gemeinsam stellten sie sich der Überlegung „Wo will ich in 20 Jahren stehen?“ und bilanzierten, wie wichtig ein eigenständiger Beruf und vor allem ein selbstbestimmtes Leben sind – unabhängig vom Geschlecht.