Vom Fahrrad aus Verbesserungspotenzial entdeckt

Arbeitskreis Dorferneuerung bereiste Standorte möglicher Maßnahmen

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Vom Fahrrad aus machte sich jetzt der Arbeitskreis Dorferneuerung in der Gemeinde Wallenhorst ein Bild von Stellen, an denen Dorferneuerungsmaßnahmen Verbesserungen im Ortsbild schaffen könnten. Dafür radelten die Mitglieder am Montag (21. März) durch das Alte Dorf und am Samstag (9. April) durch Rulle-Ost und das Nettetal.

Diese Bereiche waren 2010 in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Dieses soll dörfliche Besonderheiten bewahren und die erfolgreiche Entwicklung der Dörfer unterstützen. Dazu können öffentliche und private Maßnahmen gefördert werden.

Welche Maßnahmen tatsächlich sinnvoll sein könnten, darüber machten sich die Mitglieder des Arbeitskreises bei ihrer Radtour vor Ort Gedanken. Im Alten Dorf nahmen sie die Breite der Franksmannstraße ebenso in den Blick wie das Umfeld der Alten St. Alexanderkirche mit der Situation des ruhenden Verkehrs und dem Knüppeldamm (Schleptruper Kirchweg).

Ein weiteres wichtiges Anliegen war das hohe Verkehrsaufkommen auf der Straße „Im Alten Dorf“, das vor allem durch Abkürzungsverkehr zwischen der Engter Straße und dem Gewerbegebiet entsteht. Auch steuerte der Arbeitskreis einige Kapellen und Ruhepunkte an.

In Rulle startete die Tour an der Wallfahrtskirche St. Johannes, wo Erich Goer in die Geschichte des Ortsteils einführte. Des Weiteren begutachtete der Arbeitskreis die Verkehrssituation an der Straße „Zum Gruthügel“. Diese sollte aus seiner Sicht möglichst entschärft werden, um insbesondere den Weg von Kirche und Friedhof zur Straße „Am Haupthügel“ für Fußgänger sicherer zu gestalten.

Ebenso diskutierte die Gruppe die Zuwegung zum Gasthaus Knollmeyer, eine bessere Darstellung der Wittekindquelle, eine Freilegung von Steinbrüchen als geologische Kleinode sowie verschiedene Wegeverbindungen, die im derzeitigen Zustand nur noch eingeschränkt nutzbar sind.

Ein besonders Augenmerk richtete der Arbeitskreis auf die Betonbrüstungen der Brücken an der Ruller Flut und der Nette. Sie wurden als in jedem Fall verbesserungswürdig eingestuft. Für sinnvoll hielt die Gruppe auch weitere Pflanzungen und sonstige Maßnahmen an Gewässern, zum Beispiel das Freistellen von Teichen und eine weitere Renaturierung. Themen waren auch der schwierige Übergang von der Stiegte in den Ostenort über die Landesstraße 109 und die fünfarmige Kreuzung Auf der Heide / Barenauer Weg / Am Steinhaus / Vor dem Bruch / Dörper Damm.