Verlässliche Partner seit zehn Jahren

Alexanderschule und Stavermann GmbH kooperieren

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Die Klasse 8b der Wallenhorster Alexanderschule und die Stavermann GmbH unterzeichneten am Dienstag (16. Dezember) einen Partnerschaftsvertrag zur Berufsorientierung und -vorbereitung. Neben Klassensprecherin Lara Lorenz und Stavermann-Geschäftsführer Stefan Ludwig unterzeichnete auch Bürgermeister Otto Steinkamp das Schriftstück.

Das persönliche Engagement der Akteure sei auch ein Zeichen einer besonderen Wertschätzung gegenüber den Schülern, erläuterte Schulleiter Thomas Behning. Für Steinkamp eine Selbstverständlichkeit. Aus Sicht der Gemeinde sei es ein vorbildliches Projekt, das er natürlich weiterhin unterstützen werde. „Ich finde es auch klasse, wie selbstständig Sie das hier organisieren“, freute sich Steinkamp über das Engagement der Klassenlehrerin Katharina Redders und ihrer Kollegen.

Für die Firma Stavermann ist es bereits die fünfte Partnerschaft mit einer Klasse der Alexanderschule. 2004 seien sie in das zwei Jahre zuvor initiierte Projekt eingestiegen, erläuterte Ludwig. In der Vergangenheit hätten sie bereits Telefonseminare, Bewerbungstrainings und Tagespraktika veranstaltet. Wichtig sei ihm der enge Kontakt zwischen den Schülern und seinen Auszubildenden, so der Geschäftsführer. „Schüler reagieren anders, wenn Dritte aus ihren eigenen Erfahrungen berichten, als wenn die Lehrer inhaltlich dasselbe im Unterricht erzählen“.

Was sie in der neuen Partnerschaft konkret erwartet, kann sich die 14-jährige Lara Lorenz noch nicht vorstellen. Sie finde es aber sehr gut, dass sich die Firma Stavermann so engagiere und freue sich darauf, wie sich die Partnerschaft entwickle, so die Klassensprecherin.

Für die Schüler und die Unternehmer sei die Partnerschaft eine „Win-win-Situation“, erklärte Schulleiter Behning. Die Schüler könnten Kontakte knüpfen, Einblicke in die Berufsfelder und ins Berufsleben bekommen und würden bei ausgewählten Maßnahmen von den Unternehmen unterstützt. „Für den ein oder anderen ist daraus auch schon ein Ausbildungsplatz entstanden“, so Behning. Die Partnerunternehmen könnten im Gegenzug schauen, ob sich unter den Schüler eventuell ein künftiger Mitarbeiter finde. Des Weiteren würden sie von den Schülern bei Veranstaltungen wie Messen oder Feste unterstützt.

„Ich hoffe, dass beide Seiten die Chancen nutzen, die sich daraus ergeben“, blickte Steinkamp positiv in Zukunft. Den Schülern erläuterte er, dass der schriftliche Vertrag auch dazu diene, sich die Inhalte von Zeit zu Zeit nochmal in Erinnerung zu rufen und zu schauen, was man bisher erreicht habe und woran man gegebenenfalls noch arbeiten müsse. Dabei helfe auch die Schule, so Behning und erläuterte: „Man muss was tun, um Ziele zu erreichen. Das wollen wir den Schülern vermitteln.“