Verantwortung übernommen und erwachsen geworden

Zum zweiten Mal bilden Alexanderschule Wallenhorst und Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück Jugendleiter aus

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Wer eine Jugendgruppe leitet, beweist soziale Verantwortung, wächst aber auch selbst als Persönlichkeit. Das erfuhren acht Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule Wallenhorst, die jetzt im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft die Jugendleiter-Card (Juleica) erwarben. Diese überreichte Schulleiter Thomas Behning am Donnerstag (10. Februar) während einer Schulvollversammlung an Jan Eckerstedt, Marcel Geres, Kevin Grundmann, Julia Köhne, Mathias Maunert, Bajram Ramaj, Janis Schulz und Silvia Tebbe.

Die Ausbildung hatten die Schule zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit dem Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück umgesetzt. Unter Leitung von Jugendreferentin Christina Gräuler und der Studentinnen Gina Gerbus und Julia Teicher vom Kolping sowie der Schulsozialarbeiterinnen Bianca Keeve und Birte Loddeke erwarben die Teilnehmer Grundkenntnisse der Gruppenpädagogik, der Kommunikation und Gesprächsführung. Zudem eigneten ein Halbjahr lang in zwei Wochenunterrichtsstunden methodisches Rüstzeug und die nötigen rechtlichen Kenntnisse an.

Ergänzend sammelten die angehenden Jugendleiter praktische Erfahrungen. Sechs Wochen lang absolvierten sie einmal pro Woche einen ehrenamtlichen Praxisteil. Unter anderem arbeiteten sie in der Kolpingjugend Hollage, der Communität Jesus Caritas, der Arbeitsgemeinschaft Fußball und im Freizeitbereich der Alexanderschule.

Die Juleica ist die Belohnung für diesen Einsatz. Sie weist die Inhaber als qualifizierte Jugendleiter aus und beinhaltet zugleich viele Vergünstigungen, zum Beispiel beim Eintritt ins Kino oder ins Schwimmbad.

„Ihr habt den verantwortungsvollen Umgang mit Anderen bewiesen, aber auch viel für euch selbst getan“, lobte Thomas Behning die neuen Jugendleiter, „dabei seid ihr auch erwachsener geworden.“ Besonders freute ihn und die Schulsozialarbeiterinnen, dass fünf der Teilnehmer sich bereit erklärt haben, auch künftig ehrenamtlich im Schulleben mitzuarbeiten.

Jedoch profitiert nicht nur die Schule von dem Projekt. Die Projektverantwortlichen sind sich einig, dass das geweckte Interesse an ehrenamtlichem Engagement der Gesellschaft insgesamt nutze. Außerdem stünden der Wirtschaft demnächst Auszubildende zur Verfügung, die mehr zu bieten haben als die bloße Schulbildung.

Vor diesem Hintergrund will die Alexanderschule die Jugendleiter-Ausbildung in dieser Form fortsetzen. Dafür sucht sie weitere Organisationen oder Vereine als Mentoren, bei denen die Teilnehmer ehrenamtlich arbeiten können.