Tierische Aussichten treffen gläserne Ansichten

Ausstellung mit verschieden ausgerichteten Gestaltungsobjekten der Künstlerinnen Dörthe Bohne-Eylering und Astrid Ottermann im Rathaus zu sehen

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Derzeit können die Besucher des Wallenhorster Rathauses eine ausgefallene Ausstellung erleben. Dort startete am Freitag (18. Juli) die Ausstellung „Tierische Aussichten treffen gläserne Ansichten“ mit Bildern von Dörthe Bohne-Eylering (Hasbergen) und Glaskunst von Astrid Ottermann (Osnabrück). Bürgermeister Ulrich Belde begrüßte dazu rund 90 Kunstinteressierte, die trotz der „klimatischen Herausforderung“ der Einladung zur Ausstellung an diesem heißen Sommertag gefolgt waren.

In seiner Ansprache bedankte er sich bei den Künstlerinnen, die durch die jeweiligen Kunstformen ihr kreatives Potential im Rathaus sichtbar darstellten. So forderte Belde die Besucher auf, die Bilder auf sich wirken zu lassen. Denn das Ziel der Künstlerin Dörthe Bohne–Eylering sei es, den Betrachter zum Schmunzeln anzuregen. „Die positiven Motive sollen einfach für gute Laune und Lebensfreude sorgen. Lassen Sie sich anstecken“, so die Aufforderung des Bürgermeisters an die Kunstinteressierten.

Die eigene Formensprache hebt die Künstlerin Astrid Ottermann mit ihren Schmuckstücken hervor, denn sie dokumentiert dem Betrachter den Zauber der Glaskunst. „Wenn Sie nachher einige Unikate der Künstlerin bewundern dürfen, werden Sie feststellen, dass jedes einzelne Werk einen eigenen Charakter hat, der die unverwechselbare Handschrift der Künstlerin trägt“, so Belde. Auf zahlreichen Ausstellungen präsentierten die beiden Künstlerinnen bereits ihre Kunst mit wachsendem Erfolg.

Inhaltlich führte Maria Lindemann, die mit beiden Künstlerinnen persönlich bekannt ist, in die Ausstellung ein.

Bohne-Eylering arbeite inspiriert von ihrer eigenen Tierliebe ihre Motive in Acrylfarbe auf großformatige Leinwände, so Lindemann. „Dabei kann man ihre Arbeiten nicht als rein naive Kunst bezeichnen, da sie verfremdende Elemente wählt, um den Tieren jeweils einen eigenen Charakter zu geben“, erläuterte sie.  

„Glas ist der Stoff, mit dem Astrid Ottermann auf virtuose Weise spielt und arbeitet, den sie verschmilzt und formt. Ein Stoff, der von Licht und Farbe lebt und dem sich die hauptberufliche Medienfachwirtin mit Leidenschaft verschrieben hat“, beschrieb Lindemann die Handwerkskunst Ottermanns. Im Osnabrücker Raum und mittlerweile auch darüber hinaus habe sich diese als Glasgestalterin einen Namen gemacht.
 
Die Sängerinnen Johanna Schmoll, Maike Hawighorst, Pia Schmoll und Teresa Meier zu Farwig von der Gruppe „SKACAPPELA“ unter der Leitung von Professor Michael Schmoll sorgte für einen musikalischen Leckerbissen am Abend der Vernissage. Auf dem Programm standen  wunderschöne Lieder, unter anderem „Run to you“ von Bryan Adams, „And so its goes“ von Billy Joel oder dem zu Herzen gehenden Lied „Du“ der Gruppe „Glashaus“. Die Songs wurden a cappella vorgetragen und mit Violine (Pia Schmoll) sowie Violoncello (Johanna Schmoll) „untermalt“. Die Gäste bedankten sich mit begeistertem Applaus und dem Wunsch einer Zugabe, dem die Gruppe gerne folgte.

Die Ausstellung „Tierische Aussichten treffen gläserne Ansichten“ ist bis Freitag (05. September) zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.