Starke Kooperation für schnelles Internet

Gemeinde Wallenhorst, osnatel und Stadtwerke Osnabrück arbeiten beim Breitbandausbau zusammen

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Am Montag (4. April) starten die Arbeiten für den Breitbandausbau in Wallenhorst. Dafür arbeiten gleich drei starke Partner zusammen: die Gemeinde Wallenhorst, das Telekommunikationsunternehmen EWE TEL mit seiner regionalen Marke osnatel und die Stadtwerke Osnabrück. Gemeinsames Ziel ist es, die Gemeinde noch weitreichender mit schnellem Internet zu versorgen. Die Stadtwerke bauen die dafür nötige Infrastruktur aus, osnatel investiert in die Technikschränke, fungiert als Netzbetreiber und wird die Hochgeschwindigkeitsanschlüsse vermarkten.

Künftig profitieren mehr als 6.500 zusätzliche Haushalte in der Gemeinde Wallenhorst von den schnelleren Surf-Geschwindigkeiten. Die Stadtwerke Osnabrück erweitern mit umfangreichen Tiefbaumaßnahmen das bestehende Glasfasernetz. In Kooperation mit osnatel werden 42 Kabelverzweiger (KVz) neu erschlossen, um den Wallenhorstern Internetbandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) anbieten zu können.

„Der weitere Ausbau der Breitband-Infrastruktur trägt wesentlich zu einer höheren Lebensqualität bei. Schnelle Internetzugänge sind für die meisten Menschen ein Muss und erhöhen die Attraktivität von Wallenhorst“, sagt Bürgermeister Otto Steinkamp. „Dank des Engagements der Kooperationspartner für den Ausbau schneller Internetverbindungen sind die Bürgerinnen und Bürger für die zunehmende Digitalisierung gerüstet.“

„Als kommunaler Infrastrukturdienstleister ist es uns besonders wichtig, neben der Energieversorgung auch die Bereitstellung von schnellem Internet anzugehen. Durch die Kooperation mit osnatel haben wir für den weiteren Ausbau in Wallenhorst einen starken Partner an unserer Seite“, erklärt Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück.

Guido Ullmann von osnatel betont: „Wir legen großen Wert darauf, möglichst viele Haushalte auch in ländlichen Gebieten mit hohen Bandbreiten versorgen zu können. Hier in Wallenhorst setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit den Stadtwerken, die die entsprechende Infrastruktur mitbringen und durch ihre regionale Präsenz eine große Nähe zu den Wallenhorstern haben.“

Voraussichtlich Ende des Jahres wird osnatel in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Osnabrück für die erschlossenen Ausbaugebiete VDSL-Vectoring-Produkte mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s anbieten. Die Kooperationspartner informieren die Bürger in den jeweiligen Erschließungsgebieten, sobald die höheren Bandbreiten beauftragt werden können.

Der Abschluss von Vorverträgen ist frühzeitig möglich. Weitere Informationen erhalten Interessierte online unter www.osnatel.de, unter der kostenlosen Info-Hotline 0800 6000-777 oder in den osnatel-Shops (beispielsweise in Osnabrück an der Krahnstraße 30).

Zum Hintergrund:
Kabelverzweiger sind die dem Kunden am nächsten gelegenen Knotenpunkte im Telekommunikationsnetz. In ihnen werden die Teilnehmeranschlussleitungen der einzelnen Kunden zusammengeführt und mit dem übergeordneten Netz verbunden. Es handelt sich dabei um Technikschränke an Straßen und Gehwegen. Bei einem klassischen ADSL-Anschluss sind die Kabelverzweiger über Kupferleitungen mit dem restlichen Netz verbunden und auch die Teilnehmeranschlussleitungen sind aus Kupfer. Da bei diesem Material jedoch die Leistungsfähigkeit mit jedem Meter Länge abnimmt, ist ab einer Länge von rund fünf Kilometern zwischen Hauptverteiler und Kunde meist kein Breitband-Internet mehr realisierbar. Glasfaser hat diese Problematik nicht. Bei einem VDSL-Anschluss wird das Glasfasernetz bis zu den Kabelverzweigern und damit näher an die Kunden herangeführt und die notwendige Technik installiert. So können mehr Menschen Breitbandinternet erhalten und es erhöht sich die verfügbare DSL-Geschwindigkeit. Wird im Kabelverzweiger die Zusatztechnolgie Vectoring eingebaut, kann das Datenübertragungsvolumen noch weiter gesteigert werden. Da Vectoring die wechselseitigen Störungen der Leitungen unterdrückt, ist schnelleres Surfen möglich. Die Teilnehmeranschlussleitungen sind jedoch weiterhin aus Kupfer, sodass auch künftig die Länge und die Qualität dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzelnen Kunden verfügbare Bandbreite sind.