Positiv leben mit AIDS

Fotoausstellung der Aidshilfe für Afrika e.V. im Rathaus wird am Donnerstag (15. Juli) um 20 Uhr eröffnet

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AIDS – die verdrängte Krankheit. Dabei sind in einigen Ländern Afrikas über 20 Prozent der 15- bis 49-Jährigen infiziert oder bereits erkrankt. Trotzdem leben viele von ihnen ihr Leben bewusst weiter, mit Würde, Hoffnung und Lebensfreude.

Die Ausstellung „Living positively with AIDS“ mit 30 Fotografien des Kameramanns René Gwis vermittelt davon einen lebendigen Eindruck. Von Donnerstag (15. Juli) bis Freitag (27. August) wird sie im Wallenhorster Rathaus zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag (15. Juli) um 20 Uhr im Rathausfoyer sind alle Interessierten eingeladen.

Organisiert hat die Ausstellung die Aidshilfe für Afrika e.V.. Der 2005 gegründete Verein unterstützt eine Gesundheitsstation in Soroti (Nordost-Uganda). Konkret stellt er dringend benötigte Medikamente und Laborausstattungen bereit. Damit können jährlich rund 150 AIDS-Patienten behandelt werden, sodass sie in der Lage sind, ein annähernd normales Leben zu führen und sich um ihre Familien zu kümmern. Auch Hilfen zur Existenzgründung und -sicherung wurden gewährt.

Als weiteren Schwerpunkt fördert der Verein die medizinische und psychologische Betreuung aidskranker Kinder. Für das Jahr 2010 hat er sich vor allem den Schutz Neugeborener vor einer Ansteckung durch ihre Mütter auf die Fahnen geschrieben.

Mit der Ausstellung will die Gemeinde Wallenhorst das Anliegen des Vereins weitertragen, zugleich aber zeigen, mit welch beeindruckend positiver Grundeinstellung die Menschen in Afrika ihren Alltag und ihr Leben gestalten. Das zeigen die eindringlichen Aufnahmen von René Gwis, die im Oktober 2009 in Soroti entstanden.

Nach der Marienkirche und dem Lutherhaus in Osnabrück ist Wallenhorst die dritte Station dieser Ausstellung. Sie wird bis einschließlich zum 27. August zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr.

Zur Ausstellungseröffnung werden René Gwis und Dr. Gertrud Lenzen als Präsidentin des Vereins sprechen. Eine Trommlergruppe soll den Abend mit afrikanischen Rhythmen begleiten.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung und zur Ausstellung selbst ist frei. Eine Spende für die Arbeit der Aidshilfe für Afrika e.V. ist willkommen. Weitere Informationen über den Verein gibt es im Internet .