Ob es Spaß macht, Bürgermeister zu sein

Lechtinger Grundschüler besuchen das Wallenhorster Rathaus

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Die Lechtinger Grundschülerinnen und -schüler der vierten Klassen besuchten am Mittwoch (4. September) die Gemeindeverwaltung im Wallenhorster Rathaus. Auf ihren Besuch hatten sie sich mit ihren Lehrerinnen Claudia Heinrichs und Marita Kuhn gut vorbereitet und die ein oder andere Frage mitgebracht. Besonders freuten sie sich, Bürgermeister Ulrich Belde in seinem Büro zu treffen, der ihnen geduldig Rede und Antwort stand.

Nachdem Belde erklärt hatte, dass ein Bürgermeister nicht nur der Chef im Rathaus sei, sondern auch die gesamte Gemeinde nach außen vertrete und dafür Sorge trage, dass die Beschlüsse des Gemeinderates umgesetzt würden, nahm er sich die Zeit, alle Fragen der Kinder zu beantworten. „Macht es Spaß, Bürgermeister zu sein?“, „Gab es schon Bürgermeisterinnen in Wallenhorst?“ und „Wie gestalten Sie den Tag im Büro?“ waren nur einige der Fragen, die die Schülerinnen und Schüler mitgebracht hatten. Sie wollten aber auch wissen, ob er als Bürgermeister denn schon Prominente getroffen oder ob er schon mal jemanden „rausgeworfen“ habe.

Nicht nur auf dem Chefsessel durften es sich die Kinder bequem machen, sie erkundeten auch noch andere Bereiche des Rathauses. So hörten sie still und andächtig zu, als die Standesbeamtin Christel Huesmann im Trauzimmer von ihren Aufgaben erzählte und tauschten schnell den Platz, als sie erfuhren, dass vor dem Tisch normalerweise die Brautpaare sitzen. Im Bürgerbüro durften sich die Kinder die von ihnen gespeicherten Ausweisfotos ansehen, was für spannende Augenblicke und herzhafte Lacher sorgte, als die teils sehr alten Fotos auf dem Bildschirm erschienen.

Den Abschluss bildete die Besichtigung des Ratssaales. Hier hatten die Viertklässler die Gelegenheit, an dem runden Tisch Platz zu nehmen, an dem in Wallenhorst die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden. Als Abgeordnete machten sie sich dabei schon ganz gut und übertrafen von der Lautstärke her problemlos jede noch so hitzige Debatte im Gemeinderat.