Jetzt wird’s konkret

Zweiter Bürgerworkshop zum Radverkehrskonzept

Im März dieses Jahres waren die Wallenhorster Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, sich mit Ideen und Anregungen zur Radverkehrsförderung einzubringen. Von der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur über weitere Abstellmöglichkeiten bis hin zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen war die Bandbreite an Vorschlägen sehr umfangreich. „Alle genannten Ideen haben wir dokumentiert, geprüft und abgewogen. Viele von ihnen finden sich in Maßnahmenvorschlägen wieder, die in das Radverkehrskonzept einfließen sollen“, berichtet Klimaschutzmanager Stefan Sprenger.

Am Dienstag (22. Oktober) folgt nun der zweite Workshop. Beginn ist um 18.30 Uhr im Ratssaal der Gemeinde Wallenhorst. Hier werden die aus dem ersten Workshop heraus entwickelten Maßnahmen vorgestellt. „Die Veranstaltung wird wieder einen hohen Workshop-Charakter bekommen“, versichert Sprenger. „An mehreren Stellwänden haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, zu den erarbeiteten Radverkehrsmaßnahmen Anregungen zu geben.“

Prioritätenliste

Vom beauftragten Fachbüro, der PGV-Alrutz GbR aus Hannover, werde im Vorfeld eine erste Prioritätenliste zu zeitnah umsetzbaren Maßnahmen erstellt, erläutert Sprenger. Diese Liste solle durch die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bewertet werden. So könnten die Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Mal aktiv die weitere Radverkehrsförderung beeinflussen.

„Wir freuen uns wieder auf eine hohe Beteiligung und auf die Erfahrungen der Radfahrerinnen und Radfahrer“, sagt Bürgermeister Otto Steinkamp. „Alle Wallenhorster sind herzlich eingeladen, sich beim kommenden Workshop aktiv mit ihren Anregungen einzubringen.“ Beschlossen werden solle das Radverkehrskonzept noch in diesem Jahr, mit der Umsetzung solle anschließend nahtlos begonnen werden.

Steigerung des Radverkehrs als Ziel

Ziel des Radverkehrskonzeptes ist es, die Rahmenbedingungen in der Gemeinde Wallenhorst dahingehend zu verbessern, dass mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Wege mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zurücklegen. Der Radverkehrsanteil soll nachhaltig gesteigert werden, um den Ausstoß von CO2-Emissionen zu senken.

Weitere Informationen

Eine Anmeldung zum Workshop ist nicht erforderlich. Für weitere Fragen steht Stefan Sprenger unter Telefon 05407 888-740 gern zur Verfügung.