New York, Paris, Wallenhorst

Ausstellung "Farbenspiel – Die Sprache der Farbe" mit Werken von Brigitte Struif eröffnet

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„Kommst Du?“ nennt die Malerin Brigitte Struif eine Werkreihe großformatiger Acrylgemälde. Kunstinteressierte beantworteten diese Frage am Freitag (25. Mai) mit Ja und kamen der Einladung zu Vernissage im Wallenhorster Rathausfoyer gerne nach.

Kunst, die inspiriert, „Die Sprache der Farbe“ kennen zu lernen, schmücke derzeit das Rathausfoyer, beschrieb Bürgermeister Ulrich Belde in seiner Begrüßung die Werke der Künstlerin. Unter dem Titel „Farbenspiel“ sind sie zurzeit im Rathaus zu sehen.

Brigitte Struif, die ihre künstlerische Ausbildung an der Europäischen Kunstakademie Trier absolvierte, hat ihre Gemälde schon in Metropolen im In- und Ausland präsentiert, unter anderem in Shanghai, Mailand, New York, Warschau, Paris, Innsbruck, Stuttgart und Berlin. Da sei Wallenhorst doch ein angenehmer Zwischenstopp, so Belde. Das Markenzeichen der in Hachenburg lebenden und arbeitenden Malerin sei, dass die intensiven Farbspiele und floralen Muster den Betrachter aufforderten, eigene Assoziationen, Gedanken und Emotionen zuzulassen sowie Räume der Fantasie zu öffnen. Diese Offenheit ermögliche ein Farbereignis, das sich auf der Leinwand abspiele, sagte Belde. Struifs Bilder muteten expressiv an und vermittelten ein Schwelgen in Farbe, mal mit dynamischen Schwung, aber mitunter ließen sie den Betrachter auch mal grooven.

Nicht umsonst heißt der Titel ihres Kataloges „Die Sprache der Farbe“. Der Titel ist symptomatisch für ihr künstlerisches Anliegen. Die Werkreihe „Feeling Violet“, von der drei Bilder im Rathaus ausgestellt sind, drücken ein Lebensgefühl im „Jetzt und Hier“ aus.

Als Gastrednerin erklärte die Wallenhorster Kunsthistorikerin Petra Schiprowski die eindrucksvolle malerische Könnerschaft von Brigitte Struif, die geleitet werde von Intuition und gedanklicher Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Farben und Themen. Recht dominant stehe dabei immer die Farbe im Fokus der Aufmerksamkeit. Brigitte Struif habe sich der Farbe verschrieben und durch die Farbe eine ganz persönliche Art des Austausches und eine sehr persönliche Ebene der Kommunikation gefunden. Das Publikum müsse sich selbst ein Bild machen, welche Bilder ihm gefielen und woher die einzelnen Werke Farbklang und Spannung bezögen, so Schiprowski.

Das Ensemble aus Oliver Schöndube (Gesang) und Julia Habiger-Prause (Piano) sorgte mit ihrer eigenen Sprache - der Sprache der Musik - für eine stimmungsvolle Unterhaltung.

Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, hat dazu bis Montag (14.Juli) Gelegenheit. Bis dahin sind die rund 25 Acrylarbeiten zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen: montags, mittwochs und freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 Uhr bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.