Neuer Schwung an der Hollager Mühle

Kolpingsfamilie Hollage spendet Nestschaukel

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Eine neue Attraktion steht den Gästen der Jugendfreizeitstätte Hollager Mühle ab sofort zur Verfügung: eine barrierefreie Nestschaukel. Diese übergab die Kolpingsfamilie Hollage am Freitag (30. Oktober) an Bürgermeister Otto Steinkamp und Hausleiter Andreas Thünker. Finanziert wurde die Schaukel im Gesamtwert von circa 3.500 Euro aus dem Erlös des Hollager Oktoberfestes. Die dazugehörigen Arbeiten zum Aufbau wurden ehrenamtlich ausgeführt.

„Eigentlich wollten wir eine Seilbahn über den Mühlenteich bauen", berichtete Christian Speer, stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie Hollage. „Diese Idee haben wir aus Sicherheitsgründen jedoch wieder verworfen.“ Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung sei dann eine Nestschaukel ausgewählt worden. Helmut Kühl – im Kolping-Vorstand Ansprechpartner für die Hollager Mühle – ergänzte: „Die Hollager Mühle ist für uns eine Herzensangelegenheit.“ Daher hätten die Kolpinger auch jetzt wieder gerne zur Schaufel gegriffen, das Fundament gelegt, die Nestschaukel aufgestellt und einbetoniert. Aktiv dabei waren unter anderem Johannes Holtmeyer, Manfred Haustermann und Thomas Schwegmann. Zurzeit pflastern sie bereits für das nächste Projekt, den Bau eines Carports auf dem Gelände der Hollager Mühle. Hier soll der Kolping-Fahrradanhänger künftig untergestellt werden. Er bietet Transportmöglichkeiten für bis zu 16 Räder und steht neben der vereinsinternen Nutzung durch die Kolpingsfamilie auch den Gästen der Jugendfreizeitstätte zur Verfügung.

Sichtlich erfreut über das finanzielle wie tatkräftige Engagement zeigte sich Bürgermeister Otto Steinkamp. Er sei seit knapp einem Jahr Bürgermeister und in dieser Zeit noch kein einziges Mal an die Hollager Mühle gekommen, ohne Aktive der Kolpingsfamilie Hollage anzutreffen. „Ehrenamtliches Engagement kenne ich auch aus anderen Bereichen“, so Steinkamp, „aber in dieser Größenordnung, mit so vielen Stunden, habe ich das noch nicht erlebt“.