NEU.e HEIMAT

Eine Ausstellung der Wallenhorster Regenbogengruppe in Kooperation mit dem KunstContainer der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück

Mitteilung von

Zu einer Ausstellung der Regenbogengruppe der Kath. Kirchengemeinde St. Alexander und des „Hauses Wallenhorst“ der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) in Kooperation mit dem KunstContainer der HHO lädt die Gemeinde Wallenhorst von Montag (31. Oktober) bis Montag (23. Januar) in das Foyer ihres Rathauses ein. Unter dem Titel „NEU.e HEIMAT“ präsentieren die Künstlerinnen und Künstler Exponate, die auf Bildmaterial des Archivs für Heimatgeschichte der Gemeinde Wallenhorst basieren. Die Vernissage findet unter musikalischer Begleitung von „TAKKATINA“ unter Leitung von Kurt Görner am Freitag (28. Oktober) um 19 Uhr statt. Christoph Peter Seidel wird als Leiter des KunstContainers thematisch in die Ausstellung einführen. Der Eintritt ist frei.

Die Initiative zu diesem Projekt ging von Stefanie Wächter aus. Sie ist die zentrale Initiatorin der Regenbogengruppe, einer ehrenamtlichen Betreuungsgruppe der Bewohner mit Hilfebedarf im HHO-Wohnheim in Wallenhorst. Mit 20 Personen – mit und ohne Assistenzbedarf – nahm die Gruppe an zwei Samstagen im August und September an Workshops im KunstContainer der HHO teil, um ausgehend von Bildvorlagen, die die Archivgruppe der Gemeinde Wallenhorst zur Verfügung stellte, am Thema „Heimat“ künstlerisch zu arbeiten. Entstanden sind dabei etliche Werke in den unterschiedlichsten Techniken, von Zeichnung, über Collage, bis zu klassischer Malerei, zumeist auf Papier oder Karton.

Im Zentrum dieser künstlerischen Auseinandersetzung steht die jeweilig individuelle Beziehung der Künstlerinnen und Künstler zum Begriff der Heimat. Einige Teilnehmer sind unmittelbar in Wallenhorst geboren, aufgewaschen und verbringen die meiste Zeit ihres Lebens vor Ort. Andere hingegen sind erst im Laufe ihres Lebens dorthin gezogen – einige von ihnen wohnen im Wohnheim der HHO – und mussten erst später Wallenhorst als ihre Heimat erkennen und anerkennen. Somit ergibt sich automatisch in den sehr verschiedenen Arbeiten ein Spannungsfeld aus Geborgenheit und Fremde, Wohlgefühl und vielleicht auch manchmal Überdruss.

Die Ausstellung ist bis Montag (23. Januar) während der Öffnungszeiten der Gemeinde Wallenhorst zu sehen: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr.