Mobil bleiben heißt Lebensqualität erhalten

Jörg Grandt von der Verkehrswacht Bramsche/Wallenhorst zu Gast beim Seniorenfrühstück

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Dass die rund 180 Gäste des Seniorenfrühstücks mobil sind, bewiesen sie schon durch ihre Anwesenheit. Wie sie sich diese Beweglichkeit insbesondere im Straßenverkehr bis ins hohe Alter erhalten können, erläuterte Jörg Grandt von der Verkehrswacht Bramsche/Wallenhorst in seinem Vortrag beim Wallenhorster Seniorenfrühstück am Mittwoch (14. April). Zu dieser Veranstaltung hatte der Seniorenbeirat der Gemeinde Wallenhorst in Zusammenarbeit mit der Seniorenbeauftragten Kornelia Böert ins Gasthaus Barlag eingeladen.

Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, unterwegs mit Auto, Bus oder Bahn: neben der Wahl des geeigneten Verkehrsmittels seien eine gut überlegte Planung von Route und Zeitbedarf sowie eine realistische Selbsteinschätzung der eigenen Stärken und Schwächen wichtig, betonte Jörg Grandt. Der 68-Jährige arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich für die hiesige Verkehrswacht.

Bei geistiger und körperlicher Fitness gebe es auch in der älteren Generation große Leistungsunterschiede. Er appellierte daher an die Seniorinnen und Senioren, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich selbstkritisch zu fragen: Was kann ich gut? Was fällt mir schwer? Wichtig sei auch die Bereitschaft, sich hin und wieder helfen zu lassen.

Grandt forderte dazu auf, die eigene Gesundheit im Blick zu behalten und kritische Gesundheitsbereiche regelmäßig überprüfen zu lassen. Auch im sportlichen Bereich gebe es bis ins hohe Alter zahlreiche Angebote, die jedermann wahrnehmen könne. Nur so könne man sich seine Beweglichkeit und damit auch ein wichtiges Stück Lebensqualität, Unabhängigkeit und soziale Integration erhalten.

Ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Alfred Lindner richtete auch die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Gertrud Harms, im Anschluss an den Vortrag einige Worte an die Teilnehmer. Sie stellte die neuen Projekte und geplanten Veranstaltungen des Gremiums vor. Hubert Schawe informierte über die neue Notfallmappe, die der Seniorenbeirat in Zusammenarbeit mit Kornelia Böert entwickelt habe. Alle wichtigen persönlichen Daten, die bei einem – oft unverhofften – Krankenhausaufenthalt abgefragt werden, können in dieses Heft eingetragen werden.

Zudem kann man darin Dokumente wie Impfpass, Patientenverfügung und Versorgungsvollmacht aufbewahren, so dass man sie im Notfall schnell zur Hand hat. Diese Mappe, die jeder – nicht nur ältere – Mensch zu Hause haben sollte, kann ab der nächsten Sprechstunde des Seniorenbeirates am Donnerstag (6. Mai) im Wallenhorster Rathaus für zwei Euro erworben werden.