Mitmach-Bürger statt Wut-Bürger

Gemeinde lädt Ortsteile zur Mitarbeit am FNP ein: in Rulle am Montag (18. Februar) und in Hollage am Mittwoch (20. Februar)

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Wie eine Gemeinde sich in Zukunft entwickeln wird, hängt maßgeblich von ihrem Flächennutzungsplan (FNP) ab. Umso wichtiger ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger sich mit dessen Inhalten identifizieren. Deshalb geht die Gemeinde Wallenhorst bei der Neuaufstellung ihres FNP neue Wege. Sie bietet allen Interessierten die Chance, ihre Ideen in einer bewusst breit angelegten Bürgerbeteiligung einzubringen – auch in den einzelnen Ortsteilen.
Nach der Auftaktveranstaltung und den Terminen in Lechtingen und Wallenhorst geht es Mitte Februar in den Ortsteilen Hollage und Rulle weiter. Um jeweils 18.30 Uhr treffen sich alle Interessierten am am Montag (18. Februar) in der St.-Bernhard-Schule in Rulle und am Mittwoch (20. Februar) in der Erich-Kästner-Schule in Hollage. Dort diskutieren sie die Neuaufstellung des FNP aus der Sicht ihres Ortsteils und bringen dessen Anliegen ein.

Der Flächennutzungsplan gibt für einen Zeitraum von 15 Jahren vor, welche Bereiche einer Kommune welchem Zweck dienen sollen. Wo Gewerbeflächen oder wo Wohnhäuser entstehen werden, welche Flächen landwirtschaftlich genutzt werden oder wo Raum für die Naherholung freigehalten wird: All das legt der FNP fest.

Bei den Veranstaltungen werden die Gemeinde und die beteiligten Fachbüros über das FNP-Verfahren informieren. Themen sollen jeweils die Bereiche Wohnen, Wirtschaft, Technische Infrastruktur (Verkehr, Energieversorgung), Freiraum (Landwirtschaft, Natur, Landschaft) sowie Bildung / Gesundheit / Soziales sein. Die Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen sowie Hinweise und Ideen anbringen. Das ist außerdem auch per E-Mail möglich.