Mit zwei Bürgermeistern

Wallenhorster Delegation zu Gast in Stawiguda

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Mit einer 16-köpfigen Abordnung besuchte die Gemeinde Wallenhorst Anfang Oktober ihre polnische Partnergemeinde Stawiguda. Neben Bürgermeister Otto Steinkamp nahm auch sein Nachfolger Michael Lührmann sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen, der Verwaltung, der Realschule Wallenhorst, der Fußballabteilung von Blau-Weiss Hollage, der Tennisabteilung des TSV Wallenhorst, der Kolpingsfamilie Rulle und des Marketingvereins „Wir für Wallenhorst“ an der Reise teil.

Stawigudas Bürgermeister Michał Kontraktowicz nutzte gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Magdalena Matracka und seinem Team die Gelegenheit, um seinen Wallenhorster Amtskollegen zu verabschieden. Zwölf Jahre habe Otto Steinkamp die Partnerschaft der beiden Gemeinde offen und konstruktiv begleitet. Zur Erinnerung überreichte Kontraktowicz ein Fotoalbum und eine Bildercollage bestehend aus einer für Stawiguda typischen Landschaft, der Alten Kirche in Wallenhorst und dem Ballon-Mädchen aus dem Banksy-Graffiti, das in Steinkamps Büro hängt – gestaltet von Anna Łukacz-Grochowska, die im Sommer ihre Kunst im Wallenhorster Rathaus präsentierte. Der Abschied bezog sich auf das Ende der Amtszeit, denn „für dich stehen die Türen deiner Freunde in Stawiguda immer offen“, so Kontraktowicz. Steinkamp dankte seinerseits in der Gewissheit, dass diese aktive Städtepartnerschaft fortgeführt werde.

Das Wichtigste sind die Menschen

Daran ließ auch Wallenhorsts designierter Bürgermeister Michael Lührmann keinen Zweifel. Er kenne die Partnerschaft bereits gut aus seiner zehnjährigen Ratsarbeit und komme als Freund. „Meine Freunde nennen mich Michi. Also für euch: Michi.“ Alle drei Bürgermeister betonten, dass es in der Städtepartnerschaft darum gehe, dass Verbindungen zwischen den Menschen entstehen. „Die Menschen sind das Wichtigste.“ Damit das so bleibt, hatte die Gemeinde Stawiguda neben den Ratsmitgliedern auch zahlreiche Ehrenamtliche eingeladen, um mit den Gästen aus Wallenhorst in Kontakt zu kommen. So stellten sich Vertreter der Schulen, der Sportvereine, eines Chores und einer Tanzgruppe vor und präsentierten ihre Ideen, die sogleich im Austausch mit den deutschen Gästen angeregt thematisiert wurden.

Kultur im Kleinen und Großen

Im Rahmenprogramm der Reise besuchte die Wallenhorster Delegation gemeinsam mit ihren Gastgebern das kommunale Kulturzentrum, zwei Dorfgemeinschaftshäuser, die Tennishalle und die Schulen in Stawiguda sowie das Europäische Solidarność-Zentrum und das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig.