Mehr Frauen in die Politik

Bündnis lädt zum Gesprächsabend ein

Mitteilung von

Am Mittwoch (4. September) laden der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) und Wallenhorsts Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Böert zu einem Gesprächsabend in die Gaststätte „Zum Alten Kloster“ (Klosterstraße 17) ein. Beginn ist um 20 Uhr. Auch zwei Kommunalpolitikerinnen werden dabei sein, denn es geht um die weibliche Sicht bei Entscheidungen in der Politik und um die Themen, die Frauen bewegen.

„100 Jahre nachdem Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland erstritten haben, sind Frauen über alle politischen Ebenen hinweg in der Unterzahl“, sagt Sigrid Egbers. Besonders niedrig sei der Anteil der Frauen in den Vertretungen auf kommunaler Ebene. Es sei endlich an der Zeit, diese Missstände gerade auch hier vor Ort aktiv anzugehen, so die Vorsitzende des KDFB in der Diözese Osnabrück. „Wir haben daher unser Engagement gebündelt und nutzen unsere Netzwerke, um mit gemeinsamen Aktionen wie dem Gesprächsabend noch deutlicher zu machen, dass mehr Beteiligung von Frauen in der Politik kein Randthema ist, sondern viele Vereine, Verbände und Organisationen bewegt.“

Gemeinsam mit anderen Verbänden aus dem Bistum Osnabrück, der kfd, der Kath. Landjugendbewegung, der Kolpingjugend und dem Kolpingwerk DV Osnabrück, der niedersächsischen Landfrauen und der Landjugend, des SoVD und der Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und Landkreis Osnabrück, aus dem Emsland und der ev.-luth. Kirchenkreise sowie der Bildungshäuser KLVHS Oesede und Kolping-Bildungshaus Salzbergen hat der KDFB das Bündnis „Mehr Frauen in die Politik“ gegründet.

„Dieses Bündnis will mit eigenen Aktivitäten Frauen vor Ort motivieren, sich stärker am politischen Gestalten in ihrer Kommune zu beteiligen und ihr Recht auf Teilhabe in den kommunalen Entscheidungsgremien zu fordern und wahrzunehmen. Dies unterstütze ich auf jeden Fall vor Ort und rufe interessierte Wallenhorsterinnen auf, vorbeizukommen und mit uns zu diskutieren. Gerade auch Themen, die vor Ort für uns entscheidend sein können. So bringen wir die weibliche Sicht stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und unterstützen unsere Kommunalpolitikerinnen“, betont Kornelia Böert.