Leben retten leichter gemacht

RWE Deutschland sponsert Defibrillator für Gemeinde Wallenhorst / Gerät steht öffentlich zugänglich im Foyer

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Der plötzliche Herztod kommt unerwartet und ist lebensbedrohlich. Ob die Betroffenen einen Herznotfall überstehen und ob sie Folgeschäden davontragen, hängt wesentlich von schnell einsetzenden Erste-Hilfe-Maßnahmen ab. Im Wallenhorster Rathaus können diese jetzt im Ernstfall durch einen mobilen Defibrillator unterstützt werden, den RWE Deutschland sponserte. RWE-Kommunalbetreuer Thomas Jablonski übergab das Gerät am Mittwoch (6. Juni) an Bürgermeister Ulrich Belde.
Mit über 100.000 Opfern jährlich ist der plötzliche Herztod eine der häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik außerhalb von Kliniken. Eine Chance, ihn ohne Schaden zu überleben, haben Betroffene vor allem dann, wenn innerhalb von drei bis fünf Minuten mit Reanimation begonnen wird.

Hier kommt der Defibrillator ins Spiel: Mit gezielten Stromstößen beendet er bei Bedarf Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern. Zu diesem Zweck können ihn auch Laien problemlos bedienen.

Denn nach dem Einschalten sagt der Defibrillator alle nötigen Tätigkeiten akustisch klar und unmissverständlich an. Dabei überprüft er eigenständig die Herzfrequenz.

Schaden kann der Defibrillator niemandem. Schließlich ist er so konzipiert, dass er nur dann einen Elektroschock abgibt, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt.

Im Rathaus findet man den Defibrillator in einer Vitrine im Foyer direkt neben dem Haupteingang. Sobald jemand die Vitrine öffnet, ertönt automatisch ein Signal. Damit werden weitere mögliche Helfer auf den Notfall aufmerksam.

Bürgermeister Belde dankte der RWE dafür, dass man dank ihrer Hilfe im Ernstfall nun besser helfen könne. „Wir sorgen damit für ein buchstäblich überlebenswichtiges Stück Infrastruktur im Gesundheitswesen“, sagte der Bürgermeister.