Lautstarkes Ende der fünften Jahreszeit

Veilchendienstag mit Schweizer Guggenmusik

Mitteilung von

Was der Silvesterabend für das Jahr, ist der Veilchendienstag für die „fünfte Jahreszeit“. In Wallenhorst treffen sich an diesem Tag traditionell die Närrinnen und Narren aller Wallenhorster Karnevalsvereine, um ihre Rathausschlüssel an den Bürgermeister zurückzugeben und damit das Ende der Regentschaft ihrer Prinzen zu besiegeln.

Bevor Bürgermeister Otto Steinkamp am Dienstag (17. Februar) jedoch die Schlüssel in Empfang nehmen konnte, präsentierten der Kolping-Karneval-Club Hollage, die Blau-Weiße Garde Rulle, die Katholische Frauengemeinschaft Hollage und die Seniorengemeinschaft Rulle noch einige launige Beiträge im Foyer des Wallenhorster Rathauses. Mitgebracht hatten diese das Männerballett „HKT“, das „Trio fatal“, Funkenmariechen Antonia Eßer, Bastian Oertel sowie Peter Papke. Auch Pfarrer Dietmar Schöneich ließ es sich nicht nehmen, den Närrinnen und Narren die „frohe Botschaft“ zu verkünden.

Otto Steinkamp dankte den Aktiven für ihr Engagement und überreichte ihnen den – seit diesem Jahr neu gestalteten – Bürgermeisterorden. Dieser zeigt die Wallenhorster Henne für die Tradition, das Wappen der Gemeinde für die Verbundenheit der Ortsteile sowie ein Ei für die Fortführung des Engagements der Närrinnen und Narren in Zukunft.

Höhepunkt des Veilchendienstags war der Auftritt der Reppischfäger. Lautstark und bewusst leicht schräg gespielt stellten sie mit ihrer Guggenmusik die Statik des Wallenhorster Rathauses auf die Probe. Die 30-köpfige Truppe aus Dietikon (Schweiz) ist alle drei Jahre zu Gast beim Kolping-Karneval-Club Hollage und begleitet fünf Tage lang das närrische Treiben in Osnabrück und Münster. Der Auftritt im Rathaus stellt für die Reppischfäger inzwischen schon traditionell die letzte Station ihrer „Deutschland-Tour“ dar, bevor sie ihre gut 700 Kilometer lange Heimreise antreten.