Kurz die Welt retten

Stefan Sprenger ist neuer Klimaschutzmanager in Wallenhorst

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Sein Weg führte direkt von der Osnabrücker Uni ins Wallenhorster Rathaus. Seit Mittwoch (1. April) arbeitet der 29-jährige Stefan Sprenger dort als Klimaschutzmanager. Die Stelle wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative für drei Jahre gefördert. Wenig Zeit, um kurz die Welt zu retten, doch der gebürtig aus Hameln stammende Wirtschafts- und Sozialgeograph bringt die besten Voraussetzungen mit, um direkt zu starten. Durch sein Studium in Osnabrück, das auch kommunales Klimaschutzmanagement beinhaltete, sei Sprenger in den entsprechenden Handlungsfeldern in der Region schon gut vernetzt, erläuterte Bürgermeister Otto Steinkamp im Rahmen einer Vorstellung seines neuen Mitarbeiters. Dies sei neben seiner fachlichen Qualifikation für ihn ausschlaggebend gewesen bei der Auswahl aus 120 Bewerbungen.

Seine Hauptaufgabe sei es, die vom Rat der Gemeinde Wallenhorst im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes beschlossenen Maßnahmen umzusetzen und zu koordinieren, erklärte Sprenger. Der Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit käme dabei eine große Bedeutung zu. Ziel sei es, ein starkes Bewusstsein für das Thema Klimaschutz bei den relevanten Akteuren zu schaffen, um die Ziele der Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. „Mir ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Energieeinsparung zu sensibilisieren und zu entsprechenden Maßnahmen zu motivieren“, betonte er. Denn nicht nur die Gemeinde selbst müsse tätig werden – um die Klimaschutzziele zu erreichen, sei jeder Wallenhorster gefragt.

Als erstes konkretes Projekt schwebe ihm die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten vor, so Sprenger. In Versuchen und Experimenten könne man den Kindern zum Beispiel zeigen, wie eine Heizung funktioniere und warum es wichtig sei, CO2 einzusparen. Des Weiteren seien Kinder generell sehr offen für das Thema Klimaschutz, das sie dann als Multiplikatoren weiter in die Familien tragen würden.

Seinen ersten Kontakt zu Wallenhorst habe er übrigens vor einigen Jahren bei einer Exkursion der Uni Osnabrück zur Hollager Mühle gehabt, so Sprenger. Als er die Stellenausschreibung las, sei er doch etwas überrascht gewesen, dass eine „relativ kleine Gemeinde wie Wallenhorst“ einen Klimaschutzmanager suche. Positiv aufgefallen sei ihm ebenfalls, dass Wallenhorst mit verschiedenen Maßnahmen und Projekten im Bereich Klimaschutz bereits sehr gut aufgestellt sei. Dementsprechend freue er sich auf seine neue Tätigkeit und die aktive Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger.

Erreichbar ist Stefan Sprenger unter Telefon 05407 888-740 bzw. per E-Mail. Persönlich ist er natürlich auch im Rathaus der Gemeinde Wallenhorst anzutreffen. Sein Büro befindet sich in der zweiten Etage im Fachbereich Planen Bauen Umwelt, Raum 2.11.