In die Mitte der Gemeinde aufgenommen

Politische und kirchliche Gemeinde begrüßen fünf Asylbewerber

Mitteilung von

Vor einigen Wochen wurden der Gemeinde Wallenhorst seitens der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen fünf neue Asylbewerber zugewiesen. Sie stammen aus dem Osten der Türkei und sind kurdischer Abstammung. Die Gemeinde Wallenhorst suchte für sie nach einer Wohnung und wurde dank eines Anrufes der Generalökonomin Schwester M. Karola Wamhof vom Kloster Nette fündig. Sie bot die freistehende ehemalige Schwesternwohnung im Hause Wetrihstraße 2 an, die sich direkt über der Pensionärs-Wohnung von Pastor Josef Linkemeyer befindet.

Nachdem die fünf jungen Männer ihre neue Bleibe bezogen hatten, entstand bei Bürgermeister Ulrich Belde, Pfarrer Dietmar Schöneich und Pastor Linkemeyer die Idee, die neu Angekommenen offiziell zu begrüßen. „Wir wollen Ihnen sagen, dass Sie uns wichtig sind und heißen Sie herzlich willkommen“, betonte Belde anlässlich des entsprechenden Termins am Freitag (25. Juli). Mit der Wohnung im Herzen von Wallenhorst wolle man die neuen Einwohner auch räumlich in die Gemeinde holen, erläuterte der Bürgermeister und ergänzte: „Uns ist es wichtig, Ihnen eine Willkommenskultur entgegenzubringen.“ Als Willkommenszeichen überreichte Belde ihnen Mappen mit vielen Informationen über die Gemeinde sowie Wallenhorster Taler im Wert von je zehn Euro. „So können Sie auch gleich die Wallenhorster Geschäfte kennenlernen“, fügte er hinzu.

Pfarrer Schöneich freute sich, dass die Schwestern ihre Wohnung sofort zur Verfügung gestellt hätten, auch wenn es sich bei den Asylbewerbern nicht um Christen, sondern um Muslime handele. Denn auch das zeichne den christlichen Glauben aus. Auch Jesus habe alle an einen Tisch geholt. Die Zusammenarbeit bezeichnete Schöneich als gelungenes Miteinander von Kirche und Gemeinde. Gemeinsam für die Menschen da zu sein, sei hier wieder gut gelungen.

Nihat Burulday bedankte sich im Namen der Neuankömmlinge. Sie seien in Wallenhorst sehr warmherzig empfangen und aufgenommen worden. „Wir sind glücklich hier zu sein“, sagte er.