Hilfe bei einem Schicksal, das jeden treffen kann

Verband bittet um Unterstützung für Sammlung zur „Woche für die Blinden“

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Die Überquerung einer Straße als gefährlicher Hindernislauf, Orientierungslosigkeit in jeder unbekannten Umgebung, Hilflosigkeit am Geldautomaten: Für blinde und sehbehinderte Menschen sind alltägliche Erlebnisse oft eine Herausforderung. Hilfsmittel sind jedoch teuer.

Deshalb ruft der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen (BVN) anlässlich der „Woche für die Blinden“ vom 20. bis zum 29. Oktober wieder zu einer Spendenaktion auf – auch in der Gemeinde Wallenhorst. Die Schirmherrschaft hat die Niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann übernommen.

Der BVN-Regionalverein Osnabrück-Emsland-Bentheim betreut und berät über 400 Mitglieder. Dabei reicht das Angebot von der Frühförderung bis zur Unterstützung von Menschen, die im Alter spät erblinden. Für diese Arbeit ist die als Straßensammlung durchgeführte Spendenaktion eine wichtige Grundlage.

Mit dem während der Aktionswoche eingenommenen Geld sollen verschiedene Ziele gefördert werden. Dazu zählen unter anderem Beratung und Betreuung Späterblindeter und ihrer Angehörigen, Projekte für späterblindete Senioren, Unterricht in der Blindenschrift Braille, ärztliche Fachvorträge, Bau und Ausstattung von Beratungsstellen, regionale Selbsthilfegruppen sowie Vermittlung lebenspraktischer Fähigkeiten bei Späterblindeten.

Um ehrenamtliche Sammler und Sammlerinnen anzuwerben, wird sich der Regionalverein an Schulen, Kirchengemeinden, Vereine und Freiwillige Feuerwehren wenden. Wer sich von sich aus als ehrenamtliche/r Sammler/in zur Verfügung stellen will, kann sich unter Telefon 0541 330660 beim BVN-Regionalverein Osnabrück, Emsland-Bentheim melden. Spenden können auf das Konto Nummer DE22 2655 0105 0000 2509 28 bei der Sparkasse Osnabrück eingezahlt werden.

Die Gemeinde Wallenhorst bittet ihre Bürgerinnen und Bürger um freundliche Aufnahme der ehrenamtlichen Haussammler und -sammlerinnen und um Unterstützung der Spendenaktion. Schließlich kann jeder Mensch selbst irgendwann einmal – sei es durch Krankheit, Unfall oder Alter – von Blindheit betroffen sein.