Gemeinde intensiviert Beratungsangebot zum Wohnen im Alter

Nächste Infoveranstaltung am Dienstag (3. Mai)

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Wie möchte ich im Alter wohnen? Diese Frage stellen sich auch in der Gemeinde Wallenhorst immer mehr Menschen. Als ein wichtiger Baustein des Projektes „Wohnen mit Zukunft / Orte mit Zukunft“ intensiviert die Gemeinde Wallenhorst jetzt ihr Beratungsangebot zum Thema „Wohnen im Alter“.

Architekten, Projektentwickler, Makler aus Wallenhorst, Vertreter lokaler Kreditinstitute, Anbieter von Pflegedienstleistungen und der Seniorenbeirat haben sich daher am Mittwoch (2. März) beim zweiten Wallenhorster Netzwerktreffen mit der Gemeindeverwaltung intensiv über Wohnwünsche, Angebote für komfortables Wohnen sowie Beratungsangebote ausgetauscht. Die Zielgruppe des Projektes sind zum einen Seniorinnen und Senioren aus Wallenhorst, aber auch auf Familien, Singles, Paare, zuziehende Fachkräfte und nicht zuletzt anerkannte Flüchtlinge. „Die Netzwerkpartner sind kompetente Ansprechpartner für Alt und Jung zu den Themen Wohnen, Leben, Pflege und Versorgung im Alter“, sagte Bürgermeister Otto Steinkamp.

Auf den bisherigen beiden „Wallenhorster Zukunftsforen Wohnen“ ist deutlich geworden, das es vielfältige Möglichkeiten und sehr individuelle Wünsche gibt, im Alter zu wohnen. Bauliche Anpassungen für ein entspanntes und barrierefreies Wohnen sind sicherlich der Klassiker. Denkbar sind aber auch die Erweiterung der Immobilie oder der Umbau der ehemaligen Kinderzimmer im Obergeschoss zu einer Einliegerwohnung. Deutlich wurde beim Netzwerktreffen, dass die Vorstellungen der Kinder, die möglicherweise die Immobilie eines Tages übernehmen, ganz entscheidend sind. Als weitere Möglichkeit wurde die Option angesehen, das Haus zu verkaufen und in eine kleinere, komfortablere und barrierefreie Wohnung im gewohnten Umfeld zu ziehen, um keine Last mehr mit dem großen Haus und dem Garten zu haben und mehr Freizeit genießen zu können. Die Möglichkeit bei Bedarf einen ambulanten Pflegedienst zu buchen – oder die Tagespflege, die bereit mit im Haus ist – wurde ebenfalls als wichtig mit eingestuft.

„Wir müssen uns um die Menschen und um die Immobilien kümmern“, sagt Sven-Martin Holzhaus, der seitens der Gemeinde das Projekt begleitet. „Deswegen bieten wir eine frühzeitige und laufende Information über die vorhandenen Beratungsangebote und Angebote für komfortable Wohnungen in unserer Gemeinde.“ Holzhaus ermunterte Interessierte, sich im Rathaus zu melden. Dort werde auf Wunsch der Kontakt zu einer Expertin oder einem Experten aus dem Beratungsnetzwerk hergestellt.

Um sich persönlich ein Bild von den Optionen zu machen, Fragen zu stellen und Mitglieder des Netzwerks kennenzulernen, veranstaltet die Gemeinde am Dienstag (3. Mai) um 18 Uhr das dritte „Wallenhorster Zukunftsforum Wohnen“ im Ratssaal des Rathauses. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger.

Das Projekt „Wohnen mit Zukunft – Orte mit Zukunft“ hat die Gemeinde Wallenhorst 2015 in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osnabrück und dem Büro CONVENT Mensing aus Hamburg gestartet. Ziel ist es, die verschiedenen Möglichkeiten eines komfortablen Wohnens im Alter aufzuzeigen, Denkanstöße zu geben und die Wohnwünsche von Jung und Alt zusammenzubringen. Hierfür finden die „Wallenhorster Zukunftsforen Wohnen“ statt. Dabei geht es auch um die Nachnutzung und Revitalisierung des Wohnungsbestands in den Einfamilienhausgebieten.

Auf der Internetseite www.wallenhorst.de/wohnen gibt es weitere Informationen, Ergebnisse der bisherigen „Wallenhorster Zukunftsforen Wohnen“ und Termine.

Bei Fragen zum komfortablen Wohnen im Alter können sich Interessierte an Sven-Martin Holzhaus wenden (Telefon 05407 888-710, E-Mail), bei Anfragen zur energetischen Sanierung an Klimaschutzmanager Stefan Sprenger (Telefon 05407 888-740, E-Mail).