Ferien ohne Ende

Doris van Roye in den Ruhestand verabschiedet

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Was sich ihre Schülerinnen und Schüler jedes Jahr aufs Neue wünschen, ist für Doris von Roye nun Realität: Ferien ohne Ende. Am Freitag (25. Juli) wurde sie nach 15-jähriger Tätigkeit als Rektorin der Erich-Kästner-Schule in den Ruhestand verabschiedet. Nicht nur die Hollager Grundschüler sagten "Tschüss", auch viele geladene Gäste waren aus diesem Anlass erschienen, unter ihnen Bürgermeister Ulrich Belde, Pfarrer Dietmar Schöneich und Pastor Hans-Georg Meyer-ten Thoren, Regierungsschuldirektorin Rita Feldkamp sowie Lehrer und Elternvertreter.

Es war schon zu Beginn ein eindrucksvolles Bild, als Doris van Roye in einem Beiwagen eines Oldtimer-Motorrades durch ein Spalier ihrer Schüler zu ihrer Verabschiedung vorfuhr. Im Foyer „ihrer“ Erich-Kästner-Schule ging es nicht minder eindrucksvoll weiter: Hier folgten herzliche Beiträge der Schüler und Lehrer sowie Redebeiträge, die sich in ihrem Lob für die scheidende Schulleiterin übertrafen.

Regierungsdirektorin Feldkamp bezeichnete van Roye als „Betreiberin des Wandels“, die es bestens verstanden hätte, die „Balance zwischen Entwickeln und Erhalten“ zu wahren. Feldkamp  hob besonders die „klaren pädagogischen Vorstellungen“ hervor, die van Roye „gegenüber Schulbehörde und Schulträger deutlich vertreten“ hätte. Bürgermeister Ulrich Belde bezeichnete sie als einen „Glücksfall für Hollage“. „Wir waren menschlich nah beieinander“, so der Bürgermeister.

Einig waren sich alle Rednerinnen und Redner, dass die Erich-Kästner-Schule nun eine „Pädagogin aus Leidenschaft“ verlieren wird. Die besondere Nähe zu ihren Kolleginnen wurde auch in den Beiträgen der stellvertretenden Schulleiterin Monika Pöppelmann und der Schulsekretärin Mechthild Adam („Sie werden mir fehlen, Sie werden uns allen fehlen.“) deutlich. Von großem Respekt war eine Darbietung des Kollegiums geprägt, in der die Lehrkräfte nicht nur symbolisch ihren Hut vor der Leistung van Royes zogen.

Doris van Roye selbst sieht ihrem neuen Lebensabschnitt positiv entgegen. Sie will viel Zeit mit ihrer Familie verbringen und zusammen mit ihrem Mann ausgiebige Reisen genießen.