Faire Rosen für Pflegekräfte

Zeichen der Dankbarkeit am Weltfrauentag

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Der 8. März ist weltweit ein bedeutendes Datum – als internationaler Frauentag erinnert er an das Jahr 1911, als sich in verschiedenen Ländern mutige Frauen versammelten und für sich das Wahlrecht und die Gleichberechtigung forderten. In diesem Jahr nimmt er thematisch Bezug auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Frauen im globalen Süden. Dazu gibt es in Kooperation mit Fairtrade Deutschland die bundesweite Aktion „Flower Power – Sag es mit fairen Rosen“.

Wallenhorsts Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Böert und Wirtschaftsförderer Frank Jansing nahmen diese Aktion zum Anlass, am Montag (8. März) 300 fair gehandelte Rosen an die Pflegekräfte in den örtlichen Einrichtungen zu verteilen. „Wir wollen damit am Weltfrauentag ein Zeichen der Dankbarkeit für die tolle und engagierte Arbeit in unseren Pflegeinrichtungen setzen“, sagt Böert. Die Anzahl von rund 300 fair gehandelten Rosen zeige dabei auch, wie viele Pflegekräfte in den Einrichtungen engagiert tätig sind.

Flower Power – Sag es mit fairen Rosen

Faitrade Deutschland ruft noch bis Mitte März zur Aktion „Flower Power – Sag es mit fairen Rosen“ auf.  Die Wallenhorster Fairtrade-Gruppe habe sich dazu diese Verteilaktion überlegt, da zu Corona-Zeiten eine direkte Übergabe an einzelne Personen nicht möglich sei, erläutert Jansing. „Wir geben die Rosen in den Pflegeeinrichtungen lediglich ab. Die Hausleitung übernimmt dann die weitere Verteilung an ihre Beschäftigten.“ Mit dieser Aktion in Wallenhorst könne nicht nur gemeinsam mit dem Handel zu fairen Arbeitsbedingungen aufgerufen, sondern auch ein Zeichen für Gleichbehandlung gesetzt werden, ergänzt Böert. Eine Rosenproduktion nach Fairtrade-Standards müsse nachweislich Frauen mittels einer Gender-Strategie fördern, damit sie auf sozialer, finanzieller und auch auf physischer Ebene selbstbestimmt handeln könnten.

Wallenhorster Fairtrade-Gruppe

Weitere Informationen zur Wallenhorster Fairtrade-Gruppe gibt es bei Frank Jansing unter Telefon 05407 888-815. Auch wenn persönliche Treffen der Gruppe derzeit nicht möglich sind, können sich an einer Mitarbeit interessierte Personen gerne telefonisch melden.