Eschweg in Rulle wieder befahrbar

Umfangreiche Arbeiten nach fünfmonatiger Bauzeit abgeschlossen

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Die Anlieger des Eschwegs zwischen Wittekindstraße und Riedensweg können aufatmen – es kehrt wieder mehr Ruhe in ihren knapp 500 m langen Straßenabschnitt zurück. Die Ende Mai begonnenen Bauarbeiten haben jetzt ein gutes Ende gefunden und Bauarbeiter und Baumaschinen sind wieder abgezogen. Lärm, Schmutz und nur eingeschränkte Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke sind damit Vergangenheit.

Die im Lauf der Zeit stark verschlissenen Straßenoberflächen des Eschweges wurden komplett erneuert. Der ehemalige Asphaltbelag wich einer modernen Betonpflasterung. In Abstimmung mit den betroffenen Anliegern wurden zur Verkehrsberuhigung Beete und Buchten in den Straßenkörper integriert und die Kreuzungen und Einmündungen als erhöhte Aufpflasterungen ausgebildet. Diese Maßnahmen sollen allen Verkehrsteilnehmern unmissverständlich signalisieren, dass sie sich in einer Tempo 30-Zone bewegen und ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen müssen.

Schließlich ist der Eschweg auch eine von Fußgängern und Radfahrern viel genutzte Straße. Aus diesem Grunde wurde der neue Gehweg auch mittels Hochbordsteinen von der Fahrbahn getrennt. Der Parkstreifen wurde ebenfalls erneuert, sodass der gesamte Straßenabschnitt nun ein verändertes Gesicht bekommen hat. Für eine deutlich verbesserte Beleuchtung sorgen jetzt erstmals in der Gemeinde Wallenhorst verwendete Beleuchtungskörper mit nagelneuer LED-Technik.

Gleichzeitig wurde die Straße diesem Bereich erstmalig durchgehend mit einer Entwässerungskanalisation versehen. Es wurden circa 450 Meter Regenwasserleitungen verlegt und ans bestehende Kanalnetz angeschlossen. Zuvor festgestellte Schäden am Schmutzwassernetz konnten punktuell saniert werden.

Erstmalig in Wallenhorst hat ein Anlieger der Straße seine Nachbarn davon überzeugen können, ihre Heizungen künftig über eine privat im Zuge der Bauarbeiten mitverlegte Fernwärmeleitung zu versorgen. Eine bereits auf seinem Grundstück betriebene Hackschnitzelanlage wurde so erweitert, dass diese künftig 20 Häuser in unmittelbarer Nachbarschaft mit Nahwärme versorgen wird.

Bei der symbolischen Wiederfreigabe des Straßenabschnitts am Montag (28. Oktober) bedankte sich Bürgermeister Ulrich Belde bei den betroffenen Anliegern für ihre Geduld in der Bauphase und die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Insgesamt sei so ein ansprechendes Ergebnis erzielt worden, was ihm die anwesenden Anlieger gerne bestätigten. Diese Zufriedenheit sei ihm besonders wichtig, so Belde, da die Anlieger über ihre Beitragszahlungen ja einen nicht unerheblichen Teil der Kosten zu tragen haben.