Eine Trasse in erschreckender Dimension

Gegner der A33-Nord laden am Sonntag (7. Oktober) zur Radtour ein

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Die Gegner des Baus der A33-Nord treten wieder in die Pedalen. Am Sonntag (7. Oktober) soll eine Fahrradtour allen Interessierten „den geplanten Trassenverlauf vor dem inneren Auge entstehen lassen“, beschreibt Udo Stangier, Umweltbeauftragter der Gemeinde Wallenhorst.
Die Teilnehmer treffen sich um 14 Uhr beim Schützenplatz in Belm-Icker an der Landesstraße 87. Von dort aus fahren sie in zwei Gruppen los: Die eine Gruppe radelt zunächst Richtung Norden über Rulle-Ost und Icker, die zweite Richtung Süden über Belm-Powe.

Gegen 15.30 Uhr werden sich beide Gruppen am Schützenplatz zu Kaffee und Kuchen wiedertreffen. Danach nimmt jede Gruppe die jeweils andere Route in Angriff.

Unterwegs ist an vier Positionen der geplante Verlauf der Autobahn in seiner Breite von 45 bis 75 Meter mit Pflöcken markiert. Außerdem soll die A33-Nord laut Planung an einer stelle bis zu neun Meter tief als Trog in die Landschaft gebaut werden, ähnlich wie die Bundesstraße B 68 im Bereich Penter Knapp. Auch dies wird unterwegs erläutert.

Vielen Menschen sei nicht bewusst, wie viel Raum die Autobahn insgesamt einnehmen würde, so Stangier. Wenn ihnen dies deutlich werde, seien viele erschrocken. Bernhard Langewand vom Bürgerverein Icker betont, es sei wichtig, immer wieder neu aufzurütteln, da noch nichts entschieden sei.

Ausklingen wird die insgesamt elf Kilometer lange Radtour mit einem gemeinsamen Grillen. Als Veranstalter laden der Bürgerverein Icker und die Arbeitsgemeinschaft Besseres Verkehrskonzept alle Interessierten zur Teilnahme ein.