Ein wundervoller Abend

Eckart von Hirschhausen begeistert in der Wittekindhalle

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Drei Stunden voller Wunder präsentierte Dr. Eckart von Hirschhausen auf Einladung der Gemeinde Wallenhorst am Samstag (18. April) im Wallfahrtsort Rulle. Mit seinem Programm „Wunderheiler“ begeisterte er mehr als 1.000 Gäste – einschließlich seiner Familie.

Mit Wundern kennt man sich in Rulle aus. Dass Hirschhausen sich im Wallenhorster Ortsteil auskennt, veranschaulichte er zu Beginn des Abends in einer eigens erstellten Fotoshow mit vielen Dingen, über die man sich in Rulle wundern könne. „Das größte Wunder ist meine Frau, die hierher kommt“, so der 47-Jährige mit Blick auf seine anwesende Gattin.

Mit seinem Programm „Wunderheiler“ blickte der Mediziner dann kritisch und mit einer gesunden Portion Satire auf die Heilmethoden seiner alternativen Kollegen sowie die entsprechend verschriebenen „Wundermittel“. Wer unwirksames einnehmen würde, nehme immerhin nichts Schädliches zu sich, beruhigte er seine Patienten und vermittelte ihnen so seine Sicht auf homöopathische Medikamente. Hirschhausen unterlies es jedoch nicht, auch einen kritischen Blick auf das schulmedizinische Gesundheitssystem zu werfen. „Im Schnitt hat ein Arzt nur sechs Minuten pro Kassenpatient – wäre ich Kassenarzt, wäre die Show schon vorbei.“

Höhepunkt der Show war eine spektakuläre Live-OP. Hirschhausen entfernte einem freiwilligen Patienten aus dem Publikum nach „Schamanen-Art“ ohne Narkose den Blinddarm – detailreich auf Großbildleinwand übertragen. Mehrfach stimmte er im Laufe des Abends mit musikalischer Unterstützung des Pianisten Christoph Reuter den Evergreen „Wunder gibt es immer wieder“ von Katja Ebstein an und erläuterte für die jüngeren Gäste: „Das ist die Conchita Wurst von 1970“.

Gemeinsam mit zwei Clowns warb der engagierte Mediziner noch für seine Stiftung „Humor hilft heilen“ (www.humorhilftheilen.de) und erntete lang anhaltender Applaus für einen wundervollen Abend in der Wittekindhalle.