Ein Schlüssel für die Zukunft

Drei Kindergärten nutzen dank Unterstützung von Bürgerstiftung, Bildungsfonds und Gemeinde Sprachförderungsprogramm

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Sprache ist der Schlüssel zu jeder Art von Bildung. Umso wichtiger sind Sprachförderprogramme für Kinder, die noch Defizite im Spracherwerb haben. Ein solches Programm können die Kindergärten St. Raphael Wallenhorst und St. Johannes Hollage sowie der Franziskus Kindergarten Lechtingen jetzt in erweiterter Form anbieten. Zu verdanken ist das der finanziellen Unterstützung des Bildungsfonds Osnabrücker Nordkreis e.V., der Bürgerstiftung Wallenhorst und der Gemeinde Wallenhorst. Siegfried Leicht als Vorsitzender des Fonds, Jochen Bruhn als Vorsitzender der Bürgerstiftung und Erste Gemeinderätin Karin Rodeheger übergaben am Dienstag (26. Oktober) ein Koffer mit den Materialien des Programms Kon-Lab.

Schon seit einiger Zeit nutzen die drei Einrichtungen ein Sprachförderprogramm für Kinder mit Migrationshintergrund. Dafür stellt das Land Niedersachsen wöchentlich eine Fachkraft mit circa 15 Minuten pro Kind bereit.

Diese Förderung wollen die Kindergärten mit Kon-Lab vertiefen und ausweiten. „Dieses Programm eignet sich dafür besonders gut, weil man es wie ein Spiel unkompliziert in den Alltag der Kinder einbauen kann“, sagten die Leiterinnen Margret Meyknecht (St. Raphael), Monika Pohlmann (St. Johannes) und Monika Wahmhoff-Thünker (Franziskus Kindergarten). Zudem beziehe Kon-Lab Kinder mit Deutsch als Zweitsprache ebenso ein wie Kinder mit Spracherwerbsstörungen. Vor diesem Hintergrund beantragten sie im August die Finanzierung von Kon-Lab bei Gemeinde, Stiftung und Bildungsfonds – mit Erfolg.

Mit insgesamt 1.500 Euro schlug das Programm für alle drei Einrichtungen zu Buche. Dafür erhält jeder Kindergarten umfangreiche Materialien, die sich für Mädchen und Jungen verschiedener Altersgruppen eignen. Die bunt gestalteten Bildkarten fördern kindgerecht die Verwendung von Artikeln und Präpositionen, Pluralbildung, Satzbau, Grammatik, Wortschatz und Sprachverständnis.

Grundsätzlich waren sich alle Beteiligten einig, dass für den Spracherwerb vor allem eines wichtig ist: das Sprechen von Angesicht zu Angesicht. „Die allerbeste Sprachförderung ist und bleibt das gemeinsame Gespräch“, betonten die Pädagoginnen.