Ein Mehrgenerationenplatz in 72 Stunden

Messdiener St. Alexander Wallenhorst gestalteten einen Teilbereich des Bürgerparks neu

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60 Messdiener der Kirchengemeinde St. Alexander Wallenhorst haben sich an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion beteiligt. Im Aktionszeitraum von Donnerstag (13. Juni) 17.07 Uhr bis Sonntag (16. Juni) 17.07 Uhr errichteten sie im Bürgerpark einen Mehrgenerationenplatz. Beim Start der Aktion erläuterte Organisator Jan Summe Bürgermeister Ulrich Belde die verschiedenen Module des Aufenthaltsplatzes. „Es wird eine Grillstation, eine Boulebahn, eine Grillhütte, ein Wikingerschachfeld, einen Sandkasten und einen Balancierpfad geben. Darüber hinaus werden zwischen den einzelnen Stationen neue Wege angelegt“. Die Messdiener entschieden sich für die „Do-it-Variante“ (siehe: http://www.72stunden.de/informieren/projektvarianten.html), um möglichst viel vorbereiten und einen Teil des benötigten Baumaterials vorab beschaffen zu können. So wurden zum Beispiel gut erhaltene Betonpflastersteine vor dem Ausbau der Großen Straße gesichert. Ebenso durften die Messdiener über den Steinsand der aufgegebenen Boulebahn, die bisher auf der „Grünen Wiese“ im Zentrum angelegt war, verfügen. Finanziert wird der Bau des Mehrgenerationenplatzes durch den Erlös eines Sponsorenlaufes, den die Messdiener am Sonntag (05. Mai) durchgeführt haben. Dabei wurden 2.000 Euro erlaufen. Den Restbetrag der Baumaterialien finanziert die Gemeinde Wallenhorst. Bürgermeister Ulrich Belde bedankte sich bereits beim Startschuss der Aktion im Namen der ganzen Gemeinde und wünschte den Messdienern gutes Gelingen. Janina Knue ist mit dabei, um „einfach eine gute Aktion zu machen“, während Lars Brüggemann sich einbringt, „um der ganzen Gemeinde einen schönen Platz zu bereiten“.

Zur feierlichen Übergabe am Sonntag (16. Juni) um genau 17.07 Uhr war die ganze Gemeinde eingeladen. Völlig erschöpft, aber stolz und glücklich präsentierten die Messdiener den gestalteten Platz. Bürgermeister Belde war von dem Engagement der jungen Leute begeistert und bedankte sich bei allen Akteuren mit einem Eis. Er lobte das Zusammengehörigkeitsgefühl der Messdiener und bedankte sich, „für das tolle Werk. Ihr habt die zündende Idee für diese Aktion gehabt. Nun ist der Bürgerpark um eine Attraktion reicher."

Bei der anschließenden Segnung des Mehrgenerationenplatzes bezeichnete Pfarrer Schöneich den Platz als „Ausdruck von Gemeinschaft“. „Es hat immer etwas mit Gott zu tun, wenn sich Menschen für andere einsetzen," betonte er.