Ein Konzept aus vier Elementen

Studierende der Hochschule Osnabrück erarbieten Ideen für die Hollager Mühle

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Wenn bislang Außenstehende sich unvoreingenommen mit einem Thema beschäftigen, entstehen oft ganz neue Ansätze und Ideen. In diesem Sinne hatte die Gemeinde Wallenhorst Studierende der Hochschule Osnabrück gebeten, sich mit Image und betriebswirtschaftlicher Situation der Jugendfreizeitstätte Hollager Mühle auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse stellten die Studierenden am Dienstag (11. Dezember) im Ratssaal vor.
Mit dabei waren Ratsmitglieder, die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sowie Mitglieder der Kolpingsfamilie Hollage. Diese hatte sich immer wieder ehrenamtlich an der Hollager Mühle engagiert.

Sie alle zeigten sich beeindruckt von den Überlegungen der 15 Studierenden. Diese hatten unter Leitung von Prof. Günter Valjak und von Claudia Steinkuhl M.A. In zwei Gruppen gearbeitet. Die eine hatte das Image, die andere die finanziellen Aspekte in den Blick genommen.

Dabei hatten sie zunächst die derzeitige Situation beschrieben. Auf dieser Grundlage entwickelten die Studierenden dann viele Vorschläge wie unter anderem eine grundsätzliche Schließung jeweils im Januar sowie Änderungen beim Betrieb der Getränkeautomaten und Duschgebühren.

Als Ergebnis der Überlegungen zum Image stellten die Studierenden das Vier-Elemente-Konzept vor. Inspiriert vom Logo der Hollager Mühle und angelehnt an die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft soll demnach in jeder der vier Jahreszeiten eine besondere Veranstaltung an der Hollager Mühle stattfinden: ein Lauf im Frühling, ein Seefest im Sommer, ein Drachenfest im Herbst und der Tag des Feuers im Winter. Diese Angebote könnte man alle jährlich oder eines pro Jahr ausrichten. Ziel sei, neue Zielgruppen anzusprechen und die Identifikation auch der einheimischen Bevölkerung mit der Mühle zu steigern.

Die Zuhörer zeigten sich von der Arbeit der Studierenden begeistert und belohnten sie mit anerkennenden Worten und viel Applaus. Die Anregungen sollen nun in die weiteren Überlegungen von Rat und Verwaltung zum Thema einfließen.