"Ein Haus für uns Kinder"

Mensa für Johannisschule und Andreaskindergarten eingeweiht

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Gemeinsam essen macht mehr Spaß als allein, vor allem, wenn man die richtigen Rahmenbedingungen hat. Dementsprechend groß war die Freude bei allen Beteiligten, als am Mittwoch (9. Juni) die neue Mensa für das Ganztagsangebot der Johannisschule im Wallenhorster Ortsteil Hollage-Ost eingeweiht wurde. Neben den 50 Grundschulkindern aus dem Ganztagsbetrieb wird das Gebäude auch den Kleinen aus dem benachbarten Andreaskindergarten zur Verfügung stehen.

Diese Doppelnutzung sowie die dahinter stehende Mitarbeit aller Beteiligten waren es auch, die Bürgermeister Ulrich Belde in seiner Rede hervorhob. Vor diesem Hintergrund habe sich die Gemeinde mit der Investition leichter getan, zumal damit der provisorisch auf dem Flur und in Klassen stattfindende Schulmittagstisch endlich der Vergangenheit angehöre. Außerdem könne der „funktionale Bau mit zukunftsträchtiger Architektur“ auch für Veranstaltungen wie beispielsweise Elternabende genutzt werden.

Architekt Axel Mutert unterstrich bei der Schlüsselübergabe, der Bau sei bei laufendem Betrieb umgesetzt worden. Lediglich der unerwartet harte Winter habe für Verzögerungen gesorgt. Mit dem Neubau unternehme man einen „Schritt in Richtung Zukunft“. Er dankte allen Beteiligten für die „aktive und kreative Mitarbeit. Als gemeinsames Geschenk aller mitwirkenden Firmen überreichte er eine farbenfrohe Sitzgelegenheit für das Foyer.

„Dieses Gebäude trägt zur weiteren Intensivierung der schon guten Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindergarten bei“, waren sich Schulleiterin Ursula Marpe und Kindergartenleiterin Britta Finke einig. Marpe ergänzte: „Das ist unser gelebtes Brückenjahr.“ Beider Dank galt neben allen Verantwortlichen und Firmen vor allem den Elternvertretungen beider Einrichtungen.

Die Segnung des Neubaus übernahmen Pater Jose Kuzhichalil von der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef und Pastor Hans-Georg Meyer-ten Thoren von der evangelisch-lutherischen Andreasgemeinde. Sie lobten die Mensa als „Haus für die Zukunft“ und stellten mit der Geschichte von der Speisung der 5.000 das Thema Essen auch in einen biblischen Zusammenhang.

Eingebettet war die Eröffnungsfeier in ein Rahmenprogramm, das sowohl Kindergarten- als auch Schulkinder gestalteten. Neben mehreren Gesangsstücken, unter anderem vom Chor der ersten und zweiten Klassen sowie von den Kindergartenkindern vorgetragen, zeigte die Plattdeutsch-AG eine lustige Geschichte von fehlenden „Hölzkes“. Ein weiterer Beitrag kam von der Theater-AG, die im Stück „Mein Brieffreund heißt Toni“ mögliche Tücken bei der Zuteilung von Brieffreundschaften darstellte. Abschließend bedankten sich alle Kinder mit dem Lied „Ein Haus für uns Kinder“ bei allen, die zum Bau der Mensa beigetragen hatten.

Insgesamt hat die Gemeinde Wallenhorst rund 360.000 Euro in Planung, Bau und Ausstattung des Gebäude investiert. Dabei sind Fördergelder aus dem Konjunkturpaket II und der Initiative Niedersachsen eingeflossen.