Ein Foyer für zwölf Kreative

Vielfältiges Angebot in der Ausstellung der Galerie Kollwitz & Riedel

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Malereien, Drucke, Fotografien, Objektkunst – das Foyer des Wallenhorster Rathauses gab schon vielen Ausstellungen Raum für die Werke der jeweiligen Künstlerinnen und Künstler. Die zeitgleiche Präsentation der Arbeiten von zwölf Kreativen sieht man hier jedoch eher selten. Möglich macht das aktuell eine Ausstellung der Osnabrücker Galerie Kollwitz & Riedel, die am Freitag (3. März) eröffnet wurde. Der Titel bringt die Botschaft dabei auf den Punkt: „Kunst ist vor allem Eines: Vielfalt“.

Gezeigt werden Arbeiten von Sian Armstrong (Giclee Prints / Schottland), Erich Begalke (Zeichnung / Nordhorn), Svea Buschmann (Siebdruck / Oldenburg), Isabel Glapa (Mischtechniken / Münster), Lukas Grünke (Fotografie / Osnabrück), Siegfried Hentke (Objektkunst / Nordhorn), Mariam Hosseini (Aquarell / Iran), Annette Piwowarski (Malerei / Osnabrück), Wolfgang Riedel (Malerei / Osnabrück), Saskia Jirka (Gouachen / Münster), Jürgen Wietzke (Holzschnitt / Osnabrück) und Gudrun Tarr (Malerei / USA).

Werke verschiedener Künstler hatte die Gemeinde auch im November vergangenen Jahres mit der Ausstellung der Wallenhorster Regenbogengruppe präsentiert. „Wir wollen das mit dieser Ausstellung fortsetzen“, erläuterte Bürgermeister Otto Steinkamp. Künstler und Gemeinde profitierten dabei gleichermaßen: „Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Künstler in der Region und erfahren immer wieder eine geschenkte Veränderung unseres Rathauses. Einfacher kann man es eigentlich nicht haben.“

Den Bogen zwischen Raum und Kunst schlug auch Galerist Joachim Riedel, als er die einzelnen Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Werke vorstellte. „Die beiden großen Objekte stammen von Siegfried Hentke, dessen Lebensthema Transparenz ist.“ Damit sei seine Kunst auch mit politischem Bezug topaktuell, so Riedel. „Und wir befinden uns ja hier gerade im politischen Hotspot der Gemeinde Wallenhorst.“ Den Gästen der Vernissage wünschte er Freude an Farben und Formen, Spaß am Entdecken und magische Momente bei der Kunstbetrachtung.

Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung vom Osnabrücker Streichquartett TangOS. Gerardo Miranda (Geige), Dorothea Mertin (Geige), Marie Harders-Sauer (Bratsche) und Stefan Mertin (Cello) verstanden es, die Vielfalt der präsentierten Kunstwerke auch musikalisch umzusetzen. Von Klassik über Volkstümliches bis zum Tango boten sie eine ebenso facettenreiche Auswahl ihrer Kunst.

Die Ausstellung ist bis Freitag (12. Mai) während der Öffnungszeiten der Gemeinde Wallenhorst zu sehen: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr.