Eichenprozessionsspinner breitet sich aus

Was ist bei möglichen Gefährdungen zu tun?

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Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtschmetterling, dessen Verbreitung in den vergangenen Jahren durch zunehmend heiße Sommer und milde Winter begünstigt wurde. Bedeutend für den Menschen ist jedoch seine Raupe (Larve), die in diesem Jahr auch in unserer Region häufiger als früher vorkommt. Ab dem dritten Raupenstadium entwickeln diese Raupen kurze, kaum erkennbare Brennhaare, die bei manchen Menschen zu Rötungen und Reizungen der Haut und Schleimhäute führen können. Im Extremfall kann es zu Bronchitis oder Asthma kommen.

Kontakt mit Raupen und Nestern vermeiden

„Die Raupen des Eichenprozessionsspinners fallen durch ihre von einem Gespinst bedeckten Nester oder durch ihre abendlichen Prozessionen in die Baumkrone auf“, erläutert Wallenhorsts Umweltbeauftragter Udo Stangier. „Wenn Sie solche Gespinstnester sehen, melden Sie diese bitte der Gemeinde Wallenhorst.“ Eine eventuell notwendige Entfernung der Nester – beispielsweise in der Nähe von Sport- oder Spielplätzen – sollte nur von fachkundigen Schädlingsbekämpfern vorgenommen und keinesfalls selbst durchgeführt werden. „Bitte berühren Sie nicht die Raupen oder das Gespinst. Vermeiden Sie jeden Kontakt.“

Hinweise auf Nester des Eichenprozessionsspinners im öffentlichen Bereich nimmt Udo Stangier unter Telefon 05407 888-730 bzw. per E-Mail gern entgegen.

Informationen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes

Weitere Informationen zum Thema hat das Niedersächsische Landesgesundheitsamt auf seiner Internetseite www.nlga.niedersachsen.de veröffentlicht. Hier stehen auch ein Merkblatt zu den gesundheitlichen Gefahren sowie eine Broschüre zum Thema Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zum Download zur Verfügung.