Drachen mit tollem Teamgeist

Bürgermeister begrüßte erfolgreiche Wallenhorster Drachenboot-Mannschaft im Rathaus

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Traditionelle chinesische Sportarten sind in Wallenhorst eigentlich nicht heimisch. Umso beachtlicher ist der zweite Platz, den sich ein Wallenhorster Team beim Drachenboot-Cup während des Bad Essener Hafenfestes am 24. Juli erkämpfte. Als Anerkennung empfing Bürgermeister Ulrich Belde, der damals urlaubsbedingt nicht hatte gratulieren können, die unter dem Namen „Crazy Dragons Wallenhorst“ startende Truppe am Montag (30. August) im Rathaus.

Am Wettkampf, für den Landrat Manfred Hugo einen Pokal gestiftet hatte, nahmen 15 Mannschaften aus Kommunen im ganzen Kreisgebiet teil. Die 16 Paddler und ein Trommler aus Wallenhorst mussten in dem exotischen Boot nach drei Vorläufen und dem Finale nur die Mannschaft aus Bramsche an sich vorbeiziehen lassen.

Angesichts der Tatsache, dass das siegreiche Boot mit einem kompletten Kanu-Team des TUS Bramsche besetzt war, waren die Wallenhorster mit dem zweiten Rang hochzufrieden – zumal sie sich als Mannschaft eigens für diese Veranstaltung zusammen getan und nur dreimal trainiert hatten. Die Crazy Dragons hatten sich auf einen Aufruf, den Rüdiger Mittmann von der Gemeindeverwaltung in den örtlichen Medien gestartet hatte, gemeldet.

Rückblickend lobten die Aktiven, von denen nur die Hälfte über Erfahrung im Bootssport verfügte, übereinstimmend den tollen Teamgeist. „Alle haben voll durchgezogen“, schilderte Roland Hick im Gespräch mit dem Bürgermeister. Der freute sich darüber, dass eine „eigentlich heterogen zusammengesetzte Mannschaft den Namen Wallenhorst so erfolgreich vertreten und dabei auch noch viel Spaß gehabt hat.“ Als Anerkennung überreichte Belde den Teilnehmern Urkunden.

Zu den erfolgreichen „Crazy Dragons“ gehörten Julia Berry, Susanne Berry, Roland Hick, Stephan Kemper, Ellen Krüger, Uwe Koch, Ulrike Koch, Roland Lapinskas, Bernhard Linkemeyer, Nicolas Moutet, Dirk Nowak, Jens Nowak, Sven Piepenbrink, Daniel Pieper, Roman Spaltakow, Claudia Überwasser, Meike Westermeyer und Peter Westermeyer. Die Teilnehmer waren zwischen 18 und 57 Jahren alt. Für sie steht heute schon fest: Wenn das Drachenbootrennen beim nächsten Hafenfest wieder stattfindet, wollen sie um Platz 1 kämpfen!