Die Reise mit dem roten Teppich

Fahrt zum Internationalen Frauentag führte in diesem Jahr nach Mecklenburg-Vorpommern

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Von seiner allerbesten Seite zeigte sich Mecklenburg-Vorpommern den Wallenhorster Frauen, die von Freitag bis Sonntag (23. bis 25. April) dorthin die alljährliche Fahrt anlässlich des Internationalen Frauentages unternahmen. Veranstalterin war einmal mehr Kornelia Böert, Beauftragte der Gemeinde Wallenhorst für Frauen, Familien und Senioren, in Zusammenarbeit mit Reisetreff Ludwig.

Nachdem die Teilnehmerinnen über einen roten Teppich, der sie die gesamte Fahrt über begleiten sollte, am Freitag den Bus bestiegen und Reiseleiter Peter Gorizewsky mit einem Geburtstagsständchen überrascht hatten, führte sie ihr Weg zunächst nach Warnemünde. Das zu Rostock gehörende Ostseebad bot viele maritime Eindrücke wie den Leuchtturm, Fischerhäuser und einen breiten Sandstrand. Bei einem Stadtrundgang erkundeten die Teilnehmerinnen außerdem die Sehenswürdigkeiten des Seebades, unter anderem die evangelische Kirche mit der größten Christophorus-Statue und die markanten Hausmarken der früheren Fischer und Schiffer, die unmissverständlich die Besitzverhältnisse dokumentierten.

Mittags ging es dann weiter in die Hansestadt Rostock. Die größte und bedeutendste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern ist eine alte und junge Stadt gleichermaßen. Im historischem Stadtzentrum lernten die Frauen wertvolle Zeugnisse norddeutscher Backsteingotik kennen. Ein Abendessen im ältesten Rostocker Restaurant „Zur Kogge“ mit viel guter Laune und sogar gemeinsamem Gesang beschloss den erlebnisreichen ersten Reisetag.

Am Samstag stand die Landeshauptstadt Schwerin auf dem Programm. Nach einer Stadtrundfahrt steuerte die Gruppe das Schweriner Schloss an. Da die einheimische Reiseleiterin dort 1958 ihre Ausbildung zur Erzieherin absolviert hatte, konnte sie viel aus der damaligen Zeit und dem Innenleben des Schlosses berichten.

Auch von der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin gewannen die Frauen nachträglich noch einen Eindruck. Eine Hafenrundfahrt in Wismar rundete diesen Nachmittag ab.

Den Abschluss der Reise bildete der Sonntag, an dem der rote Teppich in die Umgebung führte. In Heiligendamm ließ die Gruppe den G8-Gipfel von 2007 Revue passieren. In Bad Doberan besichtigten die Frauen die Zisterzienserklosterkirche. Das Münster, die Perle der norddeutschen Backsteingotik, entstand im 13. Jahrhundert und ist mit reicher Originalausstattung von internationalem Rang bestückt. Von Kriegswirren und Bilderstürmen blieb die Innenausstattung weitgehend verschont, sodass in keiner anderen Zisterzienserkirche europaweit eine reichere mittelalterliche Ausstattung erhalten ist.

Nach einer weiteren Stadtführung in Kühlungsborn trat die Gruppe den Heimweg an – um viele schöne Eindrücke von dem Nachbar-Bundesland Mecklenburg-Vorpommern reicher.



BU zu schweriner_schloss.jpg, Ordner 20100423_ffs_frauenfahrt: Das altehrwürdige Schweriner Schloss war eine der vielen Sehenswürdigkeiten, die die Teilnehmerinnen der Frauenfahrt kennenlernten.