Dem Schimmel keine Chance

Tipps der Energieberatung der Verbraucherzentrale zu Ursachen, Vorbeugung und Sanierung

Mitteilung von

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit kommt es häufiger zu Schimmelbefall in Wohnräumen. Dunkle Flecken an Decken und Wänden sind ein Zeichen dafür, schnell etwas zu unternehmen. Denn die Pilzsporen können das Mauerwerk schädigen, das Raumklima negativ beeinflussen und sogar zur Gesundheitsgefahr werden.

Es gibt viele Auslöser für schädliche Schimmelpilze in Wohnräumen. Alle stehen im Zusammenhang mit einer höheren Feuchtigkeit in der Luft oder im Bauteil. An kalten Außenwänden kühlt sich warme Raumluft ab und kondensiert, denn mit sinkendender Temperatur geht die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf deutlich zurück. Täglich werden etwa zwei bis drei Liter Wasser pro Person beim Waschen, Kochen, Putzen und einfach durchs Atmen an die Raumluft abgegeben. Regelmäßiges Lüften und Heizen der Räume ist eine wichtige Voraussetzung, damit die feuchte Luft entweichen kann. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich. Auch Baumängel und Bauschäden sowie Wärmebrücken können Ursachen für durchfeuchtete Bauteile sein und Schimmel hervorrufen. Grundsätzlich gilt: Die maximale Luftfeuchtigkeit und die empfehlenswerte Raumtemperatur hängen ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Je besser die Dämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko, da die Wände weniger stark auskühlen.

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Nur wirklich kleine und oberflächliche Schimmelschäden können in Eigenregie beseitigt werden. Ansonsten sollte ein Experte ans Werk gehen und unbedingt auch die Ursache des Befalls klären, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder. Nur Fachleute können außerdem sicherstellen, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt werden. Beratende Unterstützung erhalten Betroffene auch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale.

Die nächste Energieberatung findet am Donnerstag (2. März) im Wallenhorster Rathaus statt. Für die bis zu einstündige persönliche Beratung wird ein Kostenbeitrag von 5 Euro erhoben. Anmeldungen nimmt die Gemeinde Wallenhorst, mit der die Verbraucherzentrale zusammenarbeitet, unter Telefon 05407 888-740 gern entgegen.