Blick von außen auf das Nettetal

Konzepte von Studierenden der Hochschule Osnabrück bis 4. April im Rathaus zu sehen

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Wie viele Anregungen ein unvoreingenommener Blick von außen bringen kann, ist derzeit im Wallenhorster Rathaus zu erleben. Bis Donnerstag (4. April) stellen dort Studierende der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück im Auftrag der Gemeinde ihre Ideen für ein Erholungs- und Verkehrskonzept im Nettetal aus. Den Startschuss dafür gaben Bürgermeister Ulrich Belde, Prof. Edgar van Schayck, Karl Burmeister als Sprecher des Arbeitskreises Dorferneuerung, der stellvertretende Fachbereichsleiter Reinhard Langemeyer von der Gemeindeverwaltung sowie die Studentinnen Almuth Bennett, Dorothee Rehr und Nicole Zidorn am Mittwoch (13. März).
Von den angehenden Landschaftsarchitektinnen ließ Belde sich genau erläutern, wie sie und ihre Kommilitonen die von der Gemeinde gestellte Aufgabe angegangen waren. Zu den Themen Verkehr und Erholung, Natur und Kultur hatten 20 Studierende in fünf Gruppen Ideen entwickelt. Dazu zählten so vielfältige Anregungen wie die Anlage von Weidenspreitanlagen und Schilf-Röhricht-Zonen zur optischen Aufwertung des Nette-Ufers, ein einheitliches Beschilderungssystem oder Maßnahmen zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs.

Die Ideen sollen in den Dorferneuerungsprozess einfließen. Das Nettetal ist einer der Bereiche des Gemeindegebiets, in dem Maßnahmen der Dorferneuerung umgesetzt werden können. In diesen Bereichen sind öffentliche und private Maßnahmen förderfähig, die dörfliche Besonderheiten bewahren und die Entwicklung des Ortes unterstützen.

Dass die Gemeinde die Studierenden um solche Vorschläge für das Nettetal gebeten hat, bewertet Karl Burmeister als „profitabel für beide Seiten: Die Studenten arbeiten praktisch, und wir erhalten interessante Ideen aus einem anderen Blickwinkel.“ Bürgermeister Belde betonte, er wünsche sich, dass von den präsentierten Überlegungen „eine Initialzündung“ für die Entwicklung des Nettetals ausgehe. „Im Nettetal sind verschiedene Interessenlagen zu berücksichtigen“, erklärte er, „und ich freue mich, anhand der studentischen Arbeiten zu sehen, dass das möglich zu sein scheint.“

Was die Studierenden erarbeitet haben, soll nun über den Arbeitskreis Dorferneuerung an die politischen Gremien weitergegeben werden. Denn letztlich ist es der Rat, der entscheiden wird, welche Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung verwirklicht werden.