Bilder aus der Flug-Thermografie noch bis Ende November online erhältlich

Rund 50 Prozent aller Hauseigentümer haben ihr individuelles Wärmebild angefordert

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Alle Wallenhorster Hauseigentümer können ihr persönliches Wärmebild aus dem Projekt Flugthermografie noch bis Mittwoch (30. November) über die Internetseite wallenhorst.flugthermografie.de anfordern. Rund ein Jahr nach dem Versenden der Einverständniserklärungen, die zum Erstellen der Wärmebilder nötig sind, wird das Webportal wie geplant abgeschaltet. Somit werden ab Donnerstag (1. Dezember) keine Wärmebilder mehr online verfügbar sein. Hauseigentümer, die bisher noch kein Bild angefordert haben, sollten also schnell handeln. Die Bilder, um die es geht, visualisieren die Wärmeabstrahlung der Gebäudedächer und können so Hinweise auf mögliche Schwachstellen und etwaige Wärmeverluste geben.

Nach der Abschaltung des Webportals besteht aber weiterhin die Möglichkeit für interessierte Eigentümer, ihr Wärmebild zu bekommen. Dies ist dann allerdings nur noch in ausgedruckter Form möglich und muss persönlich im Rathaus beantragt werden. „Wer sein Wärmebild digital bequem von zu Hause aus abrufen und speichern möchte, sollte dieses möglichst schnell herunterzuladen und für den eigenen Gebrauch sichern“ macht Wallenhorsts Klimaschutzmanager Stefan Sprenger aufmerksam.

Die Gemeinde Wallenhorst hatte in Zusammenarbeit mit innogy (vormals RWE) das Flugthermografieprojekt am Anfang des vergangenen Jahres gestartet. Im März 2015 hob ein Spezialflieger ab, um innerhalb von zwei Nächten sämtliche Gebäudedächer in der Gemeinde aus der Luft mit einer Wärmebildkamera aufzunehmen. Ziel der beiden Partner war es, tausende Gebäudeeigentümer für den effizienten Einsatz von Energie zu sensibilisieren. „Das ist uns gelungen“, sagt Sprenger in Hinblick auf die Zahlen, die zum Abschluss des Projektes vorliegen. So haben rund 50 Prozent aller Wallenhorster Immobilienbesitzer ihre Einverständniserklärung eingereicht. Auch die begleitende Energieberatung, die sowohl innogy als auch die Verbraucherzentrale angeboten hatten, zeige, dass sich viele nun aktiv mit dem Energiesparen auseinandersetzen würden. „Davon profitiert nicht nur der Hauseigentümer, indem er Geld spart. Es profitiert auch die Gemeinde, indem alle für den Klimaschutz an einem Strang ziehen“, so Sprenger.

Jeden ersten Donnerstag im Monat wird auch weiterhin eine persönliche Energieberatung angeboten. Fünf Euro kostet die einstündige Beratung, die sich nicht nur auf die Wärmebilder konzentriert. Alle Fragen rund um das Thema Energieeinsparung sind willkommen. Dies können Fragen zur energetischen Sanierung, zum Einsatz von erneuerbaren Energien oder einfach nur zur Stromeinsparung sein. Auch im Hinblick auf mögliche Fördergelder kann die Beratung wertvolle Hilfen bieten. Termine können direkt bei Stefan Sprenger unter Telefon 05407 888-740 oder per E-Mail vereinbart werden.