Bericht(e) aus Berlin

Franz Müntefering trug sich in Goldenes Buch der Gemeinde Wallenhorst ein

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Einen Blick hinter die Kulissen der großen Berliner Politik erlaubte der ehemalige Bundesminister und SPD-Vorsitzende Franz Müntefering seinen Gastgebern, als er am Montag (3. Dezember) im Wallenhorster Rathaus zu Gast war. Begrüßt wurde er dort von Bürgermeister Ulrich Belde, dem stellvertretenden Bürgermeister Alfons Schwegmann, dem Ratsvorsitzenden Hans Stegemann, und dem Landtagskandidaten Guido Pott (alle SPD).

 

Ihnen gab Müntefering Einblicke in seine inzwischen 37-jährige Tätigkeit als Abgeordneter des Bundestages. In dieser Zeit war er unter anderem von 2005 bis 2007 Vizekanzler in der Großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie parallel Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Entsprechend interessant waren Münteferings Erzählungen. Von seinem Duz-Freund Wolfgang Schäuble – „Wir waren in der 70-ern zusammen in der Bundestagsfußballmannschaft, da kann man sich ja nicht zurufen ,Spielen Sie doch mal den Ball rüber!' – berichtete er ebenso wie von seinen Erfahrungen mit Angela Merkels Regierungsstil.

Mit Blick auf den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr bezeichnete Müntefering es als entscheidende Frage, welches zentrale Wahlkampfthema sich herausbilden werde. Er selbst hat im September angekündigt, dann nicht erneut anzutreten.

„Eine große Herausforderung für die Politik ist es in Zeiten der Informationsflut, die Menschen überhaupt zu erreichen“, betonte der SPD-Politiker. Gerade auf der kommunalen Ebene sei es „spielentscheidend“, nah an den Menschen zu sein, gab er den Kommunalpolitikern mit auf den Weg.

Diese stellten ihm ihrerseits die Gemeinde Wallenhorst vor und erläuterten deren politische Verhältnisse. Zum Abschluss verewigte Müntefering sich im Goldenen Buch der Gemeinde Wallenhorst.