600 Euro für unbürokratische Hilfe

Ruller Messdiener spenden für Flüchtlingsarbeit

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600 Euro vom Erlös aus dem Christbaumverkauf spenden die Messdiener der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Rulle an die Gemeinde Wallenhorst. Einen entsprechenden Scheck überreichten Antonia Meyer, Mirko Kleine und Marco Wellmann am Dienstag (31. Januar) an Bürgermeister Otto Steinkamp. Das Geld fließt auf ein Spendenkonto für Flüchtlinge und Asylbewerber.

Seit elf Jahren würden die Ruller Messdiener in Zusammenarbeit mit Johannes Espel vom gleichnamigen Hof im Advent Tannenbäume verkaufen, erläutert Marco Wellmann. Der Erlös fließe in die Jugendarbeit und werde für das jährliche Zeltlager verwendet. Einen Teil davon wollten sie jedoch auch für andere soziale Projekte spenden. In diesem Jahr sei die Wahl auf die Unterstützung von Flüchtlingen in Wallenhorst gefallen. „Das finden wir eine sehr, sehr wichtige Sache“, betont Wellmann. „Es liegt uns am Herzen.“ Einige Flüchtlingskinder seien auch schon in den Jugendgruppen der Messdiener aktiv. Und bei der Gemeinde als Spendenempfängerin seien sich die Messdiener auch sicher, dass das Geld da ankomme, wo es wirklich benötigt werde.

Bürgermeister Otto Steinkamp nahm die Spende gern entgegen und dankte herzlich. Der Vorteil dieser Spenden sei, dass die Gemeinde damit gerade im sozialen Bereich auch mal pragmatisch und unbürokratisch helfen könne, etwa bei besonderen Situationen, die von der Norm abweichen und gesetzlich nicht abgedeckt seien. „Mit dem Geld wird sorgsam umgegangen. Da können Sie sicher sein, dass die Hilfe auch ankommt“, versicherte er den Messdienerleitern.