58 Babys auf der Welt begrüßt

Neugeborenenbesuchsdienst berichtete im Ausschuss

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Auf positive Resonanz stieß am Dienstag (14. September) im Ausschuss Bürgerservice und Soziales der Gemeinde Wallenhorst der Bericht über die Arbeit des örtlichen Neugeborenenbesuchsdienstes. Eileen Feraj, Cornelia Reichelt-Schawe und Monika Stallkamp schilderten die Erfahrungen, die sie als „Baby-Besucherinnen“ seit Jahresbeginn gesammelt haben.

Der Neugeborenenbesuchsdienst ist ein Projekt des Landkreises Osnabrück. Seit Anfang 2010 erhalten alle frischgebackenen Eltern ein informatives Begrüßungsgeschenk vom Landkreis und ihrer jeweiligen Heimatkommune

In Wallenhorst übernehmen diese Aufgabe Erzieherin Eileen Feraj, Kinderkrankenschwester Cornelia Reichelt-Schawe und Sozialpädagogin Monika Stallkamp. Mit einem Kurs haben sie sich darauf gezielt vorbereitet.

Bei jedem Besuch haben sie jeweils eine Babytasche, die der Landkreis zusammengestellt hat, im Gepäck. Sie enthält neben einigen kleinen Geschenken Informationen speziell für Eltern sowie über Beratungs- und Unterstützungsangebote in der Region. Ergänzt hat die Gemeinde Wallenhorst diesen Inhalt um ihren Familienwegweiser.

Der Besuchsdienst ist in Wallenhorst an das Famlienservicebüro der Gemeinde angebunden und wird von Renate Witte koordiniert. Sie schreibt alle Eltern Neugeborener an und kündigt den möglichen Besuch an. Sofern die Familie damit einverstanden ist, vereinbart dann eine der drei Frauen direkt mit den Eltern einen Termin.

Auf diese Weise, so berichteten die Besucherinnen im Ausschuss, seien sie im laufenden Jahr bislang bei den Familien von 58 Neugeborenen zu Gast gewesen. Insgesamt seien in dieser Zeit 120 Kinder auf die Welt gekommen (Stand 14. September 2010).

Besonders interessiert hätten sich die Eltern an den speziellen Angeboten in Wallenhorst gezeigt. Umgekehrt leiteten die drei Frauen Anregungen und Wünsche direkt an das Familienservicebüro weiter.

Bei ihrer Tätigkeit arbeiten sie eng mit dem örtlichen Netzwerk für Familie zusammen, das Kornelia Böert als gemeindliche Beauftragte für Frauen, Familien und Senioren koordiniert. So könnte auch in eventuellen Notsituationen schnell reagiert werden – dies sei aber bislang glücklicherweise noch nicht nötig gewesen.