2.500 Euro für den Klimaschutz

RWE-Klimaschutzpreis in Wallenhorst verliehen

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Das Engagement zur Förderung von Umwelt und Natur auf lokaler Ebene würdigten die Gemeinde Wallenhorst und die RWE Deutschland AG mit der Verleihung des Klimaschutzpreises 2013 am Mittwoch (23. April) in der Wallenhorster Hofstelle Duling. Das Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro teilten sich vier Bewerber.

Thomas Jablonski, RWE-Kommunalbetreuer, hob das „sehr breite Spektrum der Wallenhorster Vorschläge“ hervor, die im Laufe des vergangenen Jahres bei der Jury eingereicht wurden.

Bürgermeister Ulrich Belde überreichte mit ihm gemeinsam die Urkunden an die Preisträger. Er dankte der RWE für die großzügige Bereitstellung der finanziellen Mittel. Augenzwinkernd merkte er an, dass es "so ziemlich das Beste ist, was einem Bürgermeister passieren kann", wenn er "fremdes Geld" verteilen könne.

Ausgezeichnet wurde Franz Hollermann mit 1.000 Euro für die hochwirksame Dämmung seines Wohnhauses auf das Niveau eines Passivhauses und die Errichtung einer Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch, um damit eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser zu betreiben.

Andreas Bergmann prämierte die Jury mit 800 Euro für die Errichtung und nachfolgende umfangreiche Erweiterung eines Nahwärme-Netzes auf 22 Wohnhäuser in Rulle. Durch die Befeuerung von zwei Hackschnitzel-Kesseln und Pufferspeichern in jedem angeschlossenem Haus werden circa 70.000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart.

Die St. Bernhard-Schule Rulle erhielt 500 Euro für das Projekt „Schulhofneugestaltung“ mit breit angelegter Beteiligung von Lehrern, Eltern und Kindern sowie fachlicher Unterstützung von externen Experten im Rahmen einer „Zukunftswerkstatt“.

Der Verein Heimathaus „Hollager Hof“ erhielt 200 Euro für die Pflege und das Aufräumen im Naturdenkmal „Steinbruch Hollager Berg“, die Errichtung von Sitzgelegenheiten sowie die Erhaltung dieses Ortes der Erdgeschichte (Geologie) und der Hollager Geschichte (Heimatkunde).

Nicht ausgezeichnet, aber lobend erwähnt wurde die Wallenhorster Energiegenossenschaft. Ihr Ziel ist es als Bürger-Genossenschaft durch konkretes Handeln in Sachen Klimaschutz vorweg zu gehen.

Zum Hintergrund: Der RWE-Klimaschutzpreis wird jährlich verliehen. Er würdigt Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Das Preisgeld stellt RWE, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb.

Teilnehmen können alle natürlichen oder juristischen Personen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften oder Institutionen, die in der betreffenden Kommune eine Maßnahme aktiv umgesetzt haben. Berücksichtigt werden Ideen, Planungen, Initiativen und bereits abgeschlossene Aktivitäten.

Welche Projekte gefördert werden und wie hoch der Förderbetrag auf die einzelnen Projekte aufgeteilt wird, entscheidet eine Jury. Diese besteht aus kommunalen Vertretern sowie einem RWE-Repräsentanten.

In Wallenhorst wurde der Preis bereits zum zehnten Mal verliehen.