Radverkehrinfrastruktur

Radverkehr im Kreisverkehr
Radverkehr im Kreisverkehr

Radfahren macht Spaß, ist gesund und schont die Umwelt. Aus diesen Gründen möchte die Gemeinde Wallenhorst den Radverkehr in Zukunft stärker berücksichtigen und fördern. Im Herbst 2016 hatte die Gemeinde Wallenhorst deshalb eine Umfrage zur Radverkehrsinfrastruktur gestartet. Alle Bürgerinnen und Bürger waren dazu eingeladen, ihre Meinung über die gegenwärtige Situation mitzuteilen, Gefahrenstellen zu melden und Verbesserungsvorschläge zu machen. Rund 130 ausgefüllte Fragebögen haben die Verwaltung erreicht. Nachfolgend die zehn am häufigsten genannten Punkte. Diese sollen in den kommenden Jahren im Rahmen der Optimierung der Radverkehrsinfrastruktur vorrangig berücksichtigt werden.

  • Bau eines Radweges nach Halen
  • Führung des Radverkehrs am Boerskamp zwischen der Einmündung ´Nasse Heide´ bis ´Moorbachstraße´ (insbesondere wird der zweifache Radwegewechsel Richtung Wallenhorst sowie das Abbiegen vom ´Boerskamp´ auf die ´Moorbachstraße´ genannt)
  • Einheitliche Verkehrsführung des Radverkehrs in den Kreisverkehren
  • Vorfahrt für Radfahrer im Kreisverkehr Lechtingen
  • Häufigeres Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern, die auf die Radwege ranken
  • Optimierung des gepflasterten Mehrzweckstreifens an der ´Großen Straße´
  • Sanierung des Radwegs an der ´Hansastraße´ (im Idealfall asphaltieren)
  • Sanierung des Radwegs an der ´Osnabrücker Straße´ (Fahrtrichtung Osnabrück) (im Idealfall asphaltieren)
  • Verstärkt Fahrbahnmarkierungen für den Radverkehr auf Straßen aufbringen (stärker auffallende Markierungen bei Einmündungen; Schutzstreifen auf Hauptfahrbahnen, oft genannt wurde die ´Hollager Straße´ in der Ortsdurchfahrt Hollage)
  • Instandhaltung vorhandener Radwege

Als erste konkrete Maßnahme werde sich die Gemeindeverwaltung nun dem häufig genannten Wunsch einer sichereren und attraktiveren Radverkehrsführung in den Kreisverkehren widmen. Hierfür ist bereits ein auf Radverkehr spezialisiertes Büro beauftragt worden, alle elf Kreisverkehre zu untersuchen und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Ergebnisse werden für Herbst 2017 erwartet, so dass anschließend erste Verbesserungen umgesetzt werden können.